- 07.09.2010, 12:42:50
- /
- OTS0172 OTW0172
Paierl warnt: Länderzugriff verhindert Schulautonomie
Gegen Verländerung des Schulsystems. Österreich braucht Schulautonomie, einheitliche Bildungsstandards und unabhängige Qualitätskontrolle - 9 Bildungsfürstentümer braucht es nicht
Wien (OTS) - Dass die Länder künftig für alle Lehrer zuständig
sein sollen, ist definitiv kein Zeichen für mehr Schulautonomie,
kommentiert mc-Präsident Herbert Paierl die Vorschläge einer
möglichen Einigung im Hick-Hack um die Schulreform. "Denn Schulebene
ist nicht gleich Landesebene. Sämtliche Personalentscheidungen,
müssen vom jeweiligen Direktor getroffen werden. Dieser sucht sich
die besten Köpfe für sein Unternehmen Schule aus." Künftig sollen
Lehrer- und Direktorenbestellungen nach klaren Qualitätskriterien und
nicht nach Parteibuch erfolgen. "Ist das nicht gewährleistet, haben
wir statt der gewünschten Schulautonomie eine Länderautonomie
eingeführt und der Bund sieht sich neun Bildungsfürstentümern
gegenüber", warnt Herbert Paierl.
"Unser mc- Schulverwaltungsmodell macht erstmalig die Schule zum
Dreh- und Angelpunkt des gesamten Bildungssystems", so der
mc-Präsident. Die aktuelle Diskussion hingegen entwickle für den
Bildungsstandort Österreich gefährliche Tendenzen: "Statt einem
Einzementieren von neun Bildungsfürstentümern durch unüberlegte
Kompetenzverlagerungen von Bundes- auf Landesebene müssen Schul- und
Regionalebene massiv gestärkt werden. Die Bundesebene übernimmt
verstärkt strategische Aufgaben und die Landesebene gehört
schlichtweg abgeschafft", fordert der mc-Präsident abschließend.
Das mc-Schulverwaltungsmodell finden Sie unter:
http://www.ots.at/redirect/mc-Modell_Schulverwaltung_NEU
Rückfragehinweis:
management club, Alexandra Hofer
Tel.: +43-1 512 79 35, [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF






