- 02.09.2010, 07:00:40
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- OTS0004 OTW0004
EANS-Adhoc: Thurella AG /
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02.09.2010
Sanierungsmassnahmen bei Thurella zeigen Wirkung
Positiver Cash-Flow zeigt Trendwende bei Thurella
Nach den schwierigen Zeiten, welche die Thurella Gruppe in den letzten 18
Monaten durchgemacht hat, zeigen die Restrukturierungsmassnahmen erste Wirkung.
Nicht nur das Resultat wurde gegenüber 2009 verbessert, sondern - bei einem
Umsatz von rund CHF 55.6 Mio. (Vorjahr CHF 88.2 Mio) - konnte im ersten
Halbjahr 2010 ein positiver Free Cash-Flow von CHF 4.4 Mio. erwirtschaftet
werden. Der Verlust konnte durch Margenverbesserungen und Kostenreduktionen im
ersten Semester 2010 auf CHF 3.9 Mio (2009: 19.9 Mio. CHF) reduziert werden.
Thurella hat ein bewegtes, erstes Halbjahr 2010 hinter sich. Kaum war die
Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen und die Planung für die Zukunft von
Thurella in Umsetzung begriffen, traf die Meldung ein, dass die
Feldschlösschen-
Gruppe ab 2011 die Schweppes Produkte im eigenen Werk in Rhäzüns abfüllen wird.
Dieser Umstand führte mit dazu, dass der Standort Eglisau ab 2011 nicht mehr
aus eigener Kraft weiter betrieben werden kann.
Doch die Bemühungen zur Suche nach Kooperationspartnern waren erfolglos. Der
Beschluss zur Schliessung des Abfüllbetriebs in Eglisau auf Ende 2010 wurde im
Juli kommuniziert. Die Struktur des Unternehmens wird nun in verschiedenen
Phasen bis Mitte 2011 auf die für die neue Strategie notwendige Anzahl
Mitarbeiter angepasst und rund 100 Stellen werden gestrichen. Die Umnutzung und
Veräusserung der Liegenschaft Eglisau wurde an die Hand genommen.
Die tiefgreifenden Restrukturierungsmassnahmen sowie die Konzentration auf die
Kernkompetenzen von Thurella wurde im ersten Halbjahr 2010 weiter umgesetzt.
Der Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr ist im wesentlichen auf die Aufgabe
des Zuckergrundstoffgeschäfts im zweiten Halbjahr 2009 zurückzuführen. Die
Umsätze in den für die Zukunft von Thurella strategischen Geschäftsfeldern
Biotta, Grundstoffe für Obst und Gemüse entwickelten sich in einem schwierigen
Geschäftsfeld jedoch zufriedenstellend. Die Bruttomarge konnte dank der
Konzentration auf margenträchtigere Produkte von 31.1% auf 40.5% verbessert
werden. Zudem zeigen die eingeleiteten Massnahmen auch auf der Kostenseite
spürbar Wirkung.
Der positive Free Cash-Flow von CHF 4.4 Mio. zeigt klar auf, dass sich Thurella
damit offenbar auf dem richtigen Weg befindet. Der Geldabfluss konnte mit den
vielfältigen Massnahmen gestoppt werden. Das zeigt auch das Halbjahresresultat
2010 auf, welches sich gegenüber dem Vorjahr mit rund 3.9 Mio. Verlust (2009 =
19.9 Mio. Verlust) massiv verbessert hat.
Biotta gut auf Kurs
Biotta ist gut auf Kurs in einem schwierigen Marktumfeld und es gelingt
verlorenes Terrain zurückzugewinnen. Für die Marke Biotta wurden neue
Produktkonzepte erarbeitet, die helfen sollen, die Marke im Markt noch besser
zu verankern, neue Kundensegmente zu gewinnen und gleichzeitig die Volumina zu
steigern. Die neuen Biotta Produkte werden voraussichtlich ab Frühjahr 2011 in
den Regalen stehen.
Mostereibereich als wichtiges Standbein
Im Bereich Apfelsaft muss Thurella mit der Aufgabe des Standortes Eglisau und
dem Wegfall der eigenen Abfüllanlagen entsprechende Partner im Markt suchen, um
sicherzustellen, dass die Kunden auch 2011 beliefert werden können.
Verschiedene Optionen für die Marken Rittergold und obi sowie für die Migros
Eigenmarken sind in Abklärung.
Die Erntesaison 2010 ist teilweise bereits angelaufen. Leider sind
Mengenaussichten für Mostobst mit 89'000 Tonnen etwas magerer als 2009. Zudem
ist die Mostobstabnahme in diesem Jahr geprägt durch neue Preisrichtlinien des
SOV (Schweizerischer Obstverband), der im Zuge einer weiteren Liberalisierung
die Richtpreise erstmals "franko Verarbeiter" festgelegt hat, sowie den
zunehmenden Preisdruck auf Konzentraten durch die Schwäche des Euro.
Thurella geht jedoch davon aus, dass genügend qualitatives Mostobst am Markt
ist, um den eigenen Bedarf von 25'000 bis 30'000 Tonnen decken zu können. Das
Unternehmen will damit eine gesunde Basis für das neue Geschäftsmodell mit
Grundstoffen aus Äpfeln und Birnen legen, um auch in Zukunft Industriekunden
mit massgeschneiderten Produkten bedienen zu können.
Harte Marktbedingungen und verbesserte Margen
Die Umsetzung der von den Aktionären im Juni abgesegneten
Fokussierungsstrategie auf die drei Geschäftsfelder Biotta und Grundstoffe für
Obst- und Gemüsesäfte wird weiter voran getrieben. Parallel zu dieser
Restrukturierungsphase die Umsätze zu halten ist eine grosse Herausforderung.
Die für Thurella Die Eigenprodukte obi, Rittergold sowie das MIGROS-Sortiment
leiden insgesamt an der schwächeren Entwicklung des gesamten Getränkemarktes im
Vergleich zum Vorjahr. Dies liegt am kühleren Wetter des ersten Halbjahres, wie
auch an der zurückhaltenden Konsumentenstimmung. Die Mitbewerber von Thurella
sind zudem sehr kompetitiv am Markt. Das Konzentrate-/Apfel-Grundstoff-Geschäft
hält sich dabei stabil zum Vorjahr und ist in der Entwicklung
zufriedenstellend. Die bearbeiteten Handelsmarken sind gut unterwegs.
Rückfragehinweis:
Thurella AG
Bucherstrasse 2
CH-9322 Egnach
[email protected]
www.thurella.ch
Corporate Communications
Peter Stephani
E-Mail: [email protected]
Tel.: +41 71 474 79 10
Fax: +41 71 474 79 25
Ende der Mitteilung euro adhoc
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Emittent: Thurella AG
Bucherstrasse 2
CH-9322 Egnach
Telefon: +41 71 474 79 10
FAX: +41 71 474 79 14
Email: [email protected]
WWW: www.thurella..ch
Branche: Getränke
ISIN: CH0014745126
Indizes:
Börsen: Geregelter Markt: BX Berne eXchange
Sprache: DeutschOTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OTB






