Wien (OTS) - "Leistbares Wohnen für junge Wienerinnen und Wiener
ist prinzipiell zu begrüßen. Egal, ob am Gelände des Nordbahnhofs,
oder anderswo in Wien", hält der Bezirksparteiobmann der ÖVP
Leopoldstadt, Stadtrat Norbert Walter, zur heutigen
Presseveranstaltung von Wohnbaustadtrat Ludwig fest. Für Walter
stellt sich aber die Frage, ob die Verkehrserschließung dieses
Gebietes und die Entwicklung der infrastrukturellen Gegebenheiten mit
den ehrgeizigen Wohnbauplänen Schritt halten kann. "Was nicht
passieren darf, ist, dass die jungen Menschen, die sich auf
leistbares Wohnen im zweiten Bezirk gefreut haben, die Wohnungen
beziehen und dann erkennen müssen, dass es an allen Ecken und Enden
an Infrastruktur fehlt." Die Wohnbau- und Stadtentwicklungspolitik
sollte am Gelände des Nordbahnhofs nicht den gleichen Fehler machen
wie etwa bei der Seestadt Aspern. "Denn diese droht zu einer riesigen
Schlafstadt zu werden. Und dafür ist die boomende Leopoldstadt
definitiv zu schade."
Abschließend hält Walter fest, dass immer Vorsicht angebracht ist,
wenn die SPÖ von "leistbarem Wohnen" spricht: "Was die Rathaus-SPÖ
nämlich meist vornehm verschweigt, sind die Gebührensteigerungen etwa
bei Gas, Strom oder Müll, die das Wohnen für alle Wienerinnen und
Wiener in den vergangenen Jahren teurer, und keineswegs billiger
gemacht haben."
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