• 29.07.2010, 13:44:36
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  • OTS0151 OTW0151

GPA-djp-Pfister: Bologna-Architektur verschlechtert Chancen am Arbeitsmarkt

Gescheitertes Projekt evaluieren

Wien (OTS/ÖGB) - "65 Prozent der heimischen Unternehmen halten es
für fraglich, ob der Bachelor als 'Akademiker' eingestuft werden
soll. Diese aktuelle Studie des Instituts für Bildungsforschung der
Wirtschaft (ibw) bestätigt unsere Bedenken gegenüber der
Bologna-Architektur sehr eindrucksvoll", kommentiert der Vorsitzende
der GPA-djp-Jugend, Rene Pfister: "Dadurch, dass der Abschluss eines
Bachelor-Studiums zu einer Massenabfertigung zu verkommen droht,
verschlechtern sich natürlich auch die Chancen der AbsolventInnen am
Arbeitsmarkt. Ein denkbar schlechtes Zeichen in Zeiten steigender
Jugendarbeitslosigkeit!"

Durch die Umstellung auf das dreistufige Bolognasystem sei den
Studierenden eine Reihe von Nachteilen entstanden, so Pfister weiter.
Abgesehen davon, dass die Verschulung und Modularisierung des Systems
nicht die optimale Form sei, um Bildung und Problemlösungskompetenz
zu vermitteln, seien auch die für manche Fachrichtungen beschlossenen
Studieneingangsphasen ein falsches Signal. "Wir werden auch weiterhin
jede Form der Auslese im Bildungssystem bekämpfen. Die
Bologna-Architektur wurde natürlich mit dem Ziel gestartet, Vorteile
zu bringen - den Studierenden bringt sie aber bis jetzt nur Nachteile
und Verschlechterungen", fordert Pfister einmal mehr eine sachliche
Evaluierung des gescheiterten Projekts: "Weil die Jugend ein Recht
auf beste Bildung mit gleichen Chancen für alle hat!"

Rückfragehinweis:

GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit
   Litsa Kalaitzis
   Tel.: 05 0301-21553
   Mobil: 05 0301-61553
   E-Mail: [email protected]
   http://www.gpa-djp.at

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