• 29.07.2010, 10:04:17
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Flugschule der ÖAMTC-Flugrettung international gefragt (+Foto)

Ausbildung für drei Piloten der tschechischen Flugrettung in Wiener Neustadt

Wien (OTS) - Die Anforderungen an einen
Notarzthubschrauber-Piloten gehören zu den höchsten, die es in der
Hubschrauberfliegerei gibt. "Gerade in der Flugrettung sind hohe
Sicherheitsstandards unbedingt erforderlich", weiß ÖAMTC-Pilot und
Fluglehrer Peter Fleischhacker. Seit 2010 verfügt die
ÖAMTC-Flugrettung über eine eigene FTO (Flight Training
Organisation), die sowohl ÖAMTC-Hubschrauberpiloten als auch Piloten
anderer Luftfahrtunternehmen ermöglicht, diverse
hubschrauberspezifische Ausbildungen an den Standorten der
ÖAMTC-Flugrettung zu durchlaufen.

Diese Woche profitieren drei Piloten des tschechischen
Flugrettungsbetreibers Alfa-Helicopter vom Know-how der
ÖAMTC-Flugrettung. Die Ausbildung findet im Flugrettungszentrum Ost
der ÖAMTC-Flugrettung in Wiener Neustadt statt. Zwei Fluglehrer
erhalten durch den Leiter der ÖAMTC-Flugschule, Cpt. Rudolf Einsiedl
eine Einweisung am Eurocopter (EC) 135. Ein weiterer Pilot wird durch
ÖAMTC-Pilot und Fluglehrer Peter Fleischhacker für den Einsatz am
selben Hubschraubertyp eingeschult. "Diese spezielle Einschulung, das
sogenannte 'Type Rating', ist Grundvoraussetzung für jeden
Einsatzpiloten, bevor er mit einem neuen Hubschrauber in den Einsatz
geht", erklärt Fleischhacker.

Das "Type Rating" umfasst einen einwöchigen Theorieunterricht, in
dem der Pilot unter anderem Details über Aufbau, Antriebssysteme und
Rotoren des Hubschraubers sowie über dessen Flugleistung und
Beladungsmöglichkeit erfährt. Im anschließenden Praxisteil wird dann
die sichere Handhabung des Hubschraubertyps trainiert. "Spezielle
Start- und Landeverfahren werden ebenso geübt wie besondere
Notverfahren für eventuell eintretende Störungen während eines
Fluges" erläutert der ÖAMTC-Fluglehrer.

Abschließend muss der Pilot seine Kenntnisse in einem ungefähr
einstündigen Prüfungsflug, dem so genannten Skill Test, unter Beweis
stellen. "Die komplette Dokumentation der Ausbildung wird dann an die
zuständige Behörde übermittelt", beschreibt Fleischhacker den
weiteren Ablauf. "Nach Überprüfung der Vollständigkeit, ermächtigt
diese den Piloten zum Fliegen des neuen Hubschraubertyps,
beziehungsweise zur Ausbildung anderer Piloten auf dieser
Hubschraubertype."

Aviso an die Redaktionen:
Bildmaterial zu dieser Aussendung ist unter www.oeamtc.at/presse
abrufbar.

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit, Ralph Schüller, Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218, mailto:[email protected], http://www.oeamtc.at

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