Wien (OTS) - Der Betriebsrat der ÖIAG erhebt schwere Vorwürfe
gegen ÖIAG-Chef Peter Michaelis, berichtet die Tageszeitung
ÖSTERREICH in ihrer Dienstag- Ausgabe. In einem vertraulichen Brief
vom 9. Juli, welcher der Zeitung vorliegt, wirft
Betriebsratsvorsitzende Beatrix Ertl dem Manager vor, "nachweislich
zusätzliche Kosten von rund 700.000 Euro" zu Lasten des Steuerzahlers
verursacht zu haben.
Michaelis sei verantwortlich für "kostenintensive Umbauarbeiten" in
der ÖIAG. Zudem behauptet die ÖIAG-Betriebsrätin, dass allein die
Anwaltskosten für das Vorgehen von Michaelis die ÖIAG "mehr als
100.000 Euro" kostet.
Konkret geht es um die geplante Kündigungen von neun Frauen - drei
davon sind Betriebsrätinnen. Michaelis soll, laut
Betriebsratsschreiben, "unter dem Vorwand eines Outsourcing"
versuchen, sich "langjähriger Mitarbeiter zu entledigen".
Süffisanter Nachsatz: Der ÖIAG-Chef selbst will allerdings weiterhin
drei Sekretärinnen für sich in Anspruch nehmen, berichtet ÖSTERREICH.
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