• 07.07.2010, 09:56:05
  • /
  • OTS0052 OTW0052

Swoboda zu EAD: Mitgliedstaaten müssen Diplomatische Dienste adaptieren

Diplomatischer Dienst ermöglicht stärkere Präsenz Europas

Wien (OTS/SK) - Mit überwältigender Mehrheit hat sich gestern der
Außenpolitische Ausschuss für den neuen diplomatischen Dienst der
Europäischen Union ausgesprochen. Dieser Dienst, der auf Basis des
Vertrags von Lissabon eingerichtet wird, soll die Durchsetzung
europäischer Ziele auf internationaler Ebene deutlich stärken. Dazu
braucht es auch entsprechend ausgebildete MitarbeiterInnen, auch aus
den nationalen diplomatischen Diensten, hält der Vizepräsident der
S&D-Fraktion, Hannes Swoboda fest. "Damit der Auf- und Ausbau des EAD
auch auf Verständnis in der europäischen Öffentlichkeit stößt,
sollten die einzelnen Mitgliedsländer ihre diplomatischen Dienste
adaptieren", so der EU-Abgeordnete. ****

Er betont, dass auch Österreich einen mittel- und langfristigen Plan
entwickeln und die diplomatische Präsenz an den Aufbau des EAD
anpassen sollte. "Damit könnten wesentliche Einsparungen erzielt
werden, ohne dass auf österreichische Interessen verzichtet werden
muss", bemerkt Swoboda, der darauf verweist, dass es beim
Europäischen Diplomatischen Dienst nicht um eine kostspielige
Verdoppelung der diplomatischen Aktivitäten gehe, sondern um eine
Stärkung der gemeinsamen europäischen Präsenz. (Schluss) mo/mp

Rückfragehinweis: Sabine Weinberger, SPÖ-EU-Delegation, 0043 1 40110
3612, [email protected]

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SPK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel