- 21.06.2010, 14:03:18
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SP-Hora, BV Kubik, BV Derfler ad Grüne: Phantastereien der Grünen zum 11A absolut unausgegoren
Wien (OTS/SPW-K) - "Der Grad an Faktenverdrehung kennt bei den
Grünen wieder einmal keine Grenzen", zeigt sich Karlheinz Hora,
Verkehrssprecher der SPÖ Wien erstaunt, "Wahr ist, dass der
Autoverkehr seit 1993 um ein Fünftel zurückgegangen ist. Der Anteil
an öffentlichen Verkehrsmitteln an allen Wegen liegt bei 35 Prozent.
Das ist Europaspitze." Der Idee der Grünen, einen Bus 'einfach'
wieder gegen eine Bim zu tauschen, kann Hora nichts abgewinnen: "Der
Verkehr hat sich in den vergangenen 30 Jahren verändert. Bei
Planungen werden die jeweils aktuelle Situation und
selbstverständlich zukünftig anstehende Entwicklungen mit einbezogen.
Das hat Frau Puller anscheinend nicht bedacht."
Verkehrsplanerische Erfordernisse von den Grünen ignoriert
In die selbe Kerbe schlagen auch Gerhard Kubik, Bezirksvorsteher
im zweiten Bezirk und Hannes Derfler, Bezirksvorsteher in der
Brigittenau: "So einfach wie die Grünen sich die Verkehrsplanung
vorstellen, ist sie bei Weitem nicht. Bevor Frau Puller zu
Wahlkampfzwecken eine Idee aus dem Hut zaubert, sollte sie noch
einige Überlegungen anstellen." Ein Wichtiger Punkt seien zum
Beispiel Baumfällungen, die bei den Grünen normalerweise zu heftigen
Reaktionen führen: "Nach heutiger Planungsweise verkehren neue
Straßenbahnlinien auf einem eigenen Gleiskörper. Das würde in der
Engerthstraße nicht nur den Verlust von mindestens 150 Parkplätzen
bedeuten, es müssten auch ebenso viele Bäume gefällt werden, die dort
zwischen den Parkplätzen stehen." Weiters gebe es zahlreiche
ungeklärte Verkehrssituationen, über die sich die Grünen offenbar
keine Gedanken gemacht haben dürften: "Ungeklärt ist etwa die
Anbindung an das Nordbahnhof-Gelände, denn die Innstraße ist etwa
schon an den Grenzen ihrer Kapazitäten. Außerdem gibt es zahlreiche
weitere unklare Kreuzungssituationen", sagen Kubik und Hora.
Unseriöse Kostenangaben der Grünen
Auch die von den Grünen bezifferten Kosten halten Hora, Kubik und
Derfler nicht für realistisch. "In der Engerthstraße müsste ein Weg
gefunden werden, um unter der Reichsbrücke durchzufahren oder eine
Schleife gebaut werden. Das ist mit 27 Millionen kaum zu
bewerkstelligen", stellen Kubik und Derfler fest. "Ohne ausführliche
Trassenplanung ist seriöserweise überhaupt keine zahlenmäßige Aussage
zu den Kosten zu treffen", stimmt Hora zu, "Aber dass die Grünen
unausgegorene Ideen hinausschreien, anstatt sich mit der Materie zu
beschäftigen, ist ja nichts Neues. Würde Frau Puller sich ernsthaft
mit Verkehrsplanung auseinandersetzen, dann hätte sie auch den
Masterplan Verkehr gelesen. Darin ist eine neue Straßenbahn vom
Nordbahnhof-Gelände in Richtung Friedrich Engels-Platz vorgesehen.
Eigentlich müsste sie das wissen", wundert sich Hora. (Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Rathausklub, Presse Mag. (FH) Evelyn Bäck Tel.: Tel.: (01) 4000-81 922 Mobil: 0676 8118 81 922 mailto:[email protected] http://www.rathausklub.spoe.at Fax: (01) 533 47 27-8192
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