- 25.05.2010, 14:05:22
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Elektromobilität: Mitterlehner fordert europaweit einheitliche Standards
Wirtschaftsminister bei Wettbewerbsfähigkeits-Rat: Strategie für saubere und energieeffiziente Fahrzeuge fördert Elektromobilität - Dienstleistungs-Richtlinie auf Schiene
Brüssel (OTS/BMWFJ) - Wirtschafts- und Energieminister Reinhold
Mitterlehner hat heute in Brüssel am Rat für Wettbewerbsfähigkeit
teilgenommen. Wichtigstes Thema war die Mitteilung der EU-Kommission
zur "Europäischen Strategie für saubere und energieeffiziente
Fahrzeuge", die von Mitterlehner ausdrücklich begrüßt wurde. "Die EU
schafft damit eine Perspektive, von der Österreich mit seiner
innovativen Autozuliefer-Industrie besonders profitieren kann. Gerade
bei der Elektromobilität ist ein abgestimmtes Vorgehen auf EU-Ebene
aus klimapolitischer und marktwirtschaftlicher Sicht sinnvoll:
Einheitliche Standards beschleunigen den Weg zur Marktreife von
Elektroautos", sagt Mitterlehner.
Neben der Verbesserung der Batterietechnik ist die Entwicklung von
europaweit gültigen Standards und Normen ein zentrales Element für
die Wettbewerbsfähigkeit von Elektrofahrzeugen. "Um einen
Infrastruktur-Fleckerlteppich zu vermeiden, brauchen wir eine
möglichst einheitliche Tank- und Ladeinfrastruktur", fordert
Mitterlehner. Zudem sei wichtig, dass die EU-Kommission in ihrer
Strategie nicht nur auf die Schiene Elektromobilität setze, sondern
technologieoffen vorgeht: "Um die Vorreiterrolle der EU als
öko-effizienter Wirtschaftsraum auszubauen, müssen auch die derzeit
noch dominanten konventionellen Motoren deutlich effizienter werden -
zum Beispiel durch die verstärkte Umstellung auf Hybridsysteme",
betont Mitterlehner.
Ein weiteres Thema beim Wettbewerbsfähigkeits-Rat war der aktuelle
Umsetzungs-Stand der Dienstleistungs-Richtlinie. "Österreich hat den
Betrieb der Einheitlichen Ansprechpartner für heimische und
ausländische Betriebe pünktlich am 28. Dezember 2009 aufgenommen,
sodass die Dienstleistungsrichtlinie in der Praxis im wesentlichen
umgesetzt ist", betonte Mitterlehner. Der formal-rechtliche Beschluss
der Richtlinie, für die eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament
notwendig ist, soll bis zum Sommer erfolgen. Entsprechende Gespräche
mit der Opposition werden demnächst wieder anlaufen.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend Pressesprecher des Bundesministers: Mag. Waltraud Kaserer Tel.: +43 (01) 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34 mailto:[email protected] Mag. Volker Hollenstein Tel.: +43 (01) 71100-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58 [email protected] Referat Presse: Dr. Harald Hoyer +43 (01) 71100-2058 [email protected] www.bmwfj.gv.at
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