Umweltanwalt muss endlich Bilanz im Landtag legen

Krismer: Agieren der Umweltanwaltschaft ist sonderbare Blackbox

St. Pölten (OTS) - Aus der Zeitung musste die Umweltsprecherin der Grünen Niederösterreich, LAbg. Helga Krismer, erfahren, womit sich die NÖ Umweltanwaltschaft derzeit beschäftigt. Via Presse teilt der Umweltanwalt mit, dass alleine im Vorjahr 2000 Fälle anhängig waren. Seit Jahren fordern die Grünen den Umweltanwalt auf, seinen gesetzlichen Verpflichtungen der zweijährigen Berichtslegung im Landtag nachzukommen. "Die Öffentlichkeit soll erfahren, welchen Projekten sich der Umweltanwalt annimmt und wie er entscheidet. Der Gesetzgeber war weise, als er eine Berichterstattung gesetzlich festgelegt hat", so Krismer, der ein paar Seiten im jährlichen Umweltbericht zu wenig sind.
Interessant finden die Grünen die Rolle der Umweltanschaft derzeit besonders im Falle Steinbruch Paudorf und Müllofen-Projekt Pitten:
"Uns sind leider ,sonderbare' Entscheidungen des Umweltanwalts bekannt: Gegen Bescheide wird nicht berufen, Abmachungen bei Steinbrüchen usw. Ich verlange daher die Einhaltung des Gesetzes auf Rechenschaftspflicht im Landtag. Das derzeitigte Verhaltendes Umweltanwalts Rossmann ist nicht akzeptabel", so die Grüne Umweltsprecherin Helga Krismer.

Anmerkung. Seit es die Umweltanwaltschaft in Niederösterreich gibt, wurde lediglich im Jahr 2001 ein 140-seitiger Bericht im Landtag zur Arbeit zwischen 1996 und 1999 diskutiert. Seit dem ist die Arbeit dieser für Umwelt und BürgerInnen wichtigen Einrichtung eine "Blackbox".

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im NÖ Landtag
Mag. Kerstin Schäfer
Tel.: Mobil: +43/664/8317500
kerstin.schaefer@gruene.at
http://noe.gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GRN0001