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OTS0192   28. Apr. 2010, 12:13

FPÖ-Gudenus ad Karlsplatz: Geschäftsleute wurden vertrieben - Drogenszene breitet sich aus

Rauschgiftszene endlich zerschlagen


Die Gegend rund um den Karlsplatz ist seit Jahren
ein Ärgernis für die Wiener Bevölkerung. Die Rauschgiftsüchtigen und
Dealer haben das Gebiet fest im Griff und tummeln sich tagtäglich in
der unterirdischen Verbindung zwischen Oper und Karlsplatz umher,
dabei ist der Karlsplatz mit rund 150.000 Verkehrsmittelbenutzern am
Tag der größte Bahnhof Österreichs sowie auch Tourismusschwerpunkt.
Aber auch für die Anrainer rund um dieses Gebiet ist der derzeitige
Zustand völlig inakzeptabel, so der Bezirksparteiobmann der
FPÖ-Wieden und Sicherheitssprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Mag. Johann
Gudenus.

Der Aufgang zur Bösendorferstraße ist von den Junkies völlig
okkupiert worden. Ein Vorbeikommen an der Szene wird zum
Spießrutenlauf, ärgert sich Gudenus und meint weiter, dass zeitgleich
mit der Neugestaltung der Passage auch die Drogenberatungsräume
ausgebaut werden - ein weiterer Grund für die Süchtigen, diesen Ort
nicht zu verlassen. Immerhin herrschen am Karlsplatz ja fast Zustände
wie im Schlaraffenland. In den letzten Jahren wurde im Bereich der
Kärntnertorpassage eine Versorgungslogistik mit öffentlichen
Steuergeldern angelegt, die von der Szene gerne angenommen wird.
Medizinische und psychologische Betreuung, Streetworker, Beratungs-
und Notschlafstelle bis zum Spritzentausch und der Vergabe von
Gratiskondomen ist alles inbegriffen, kritisiert Gudenus, der
abschließend eine komplette Überarbeitung des Wiener Drogenkonzeptes
fordert. (Schluss)paw

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0192 2010-04-28 12:13 281213 Apr 10 NFW0008 0214



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