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OTS0037   17. Apr. 2010, 13:31

VP-Marek: "SPÖ verschließt die Augen - und Wien leidet"

Wiener ÖVP-Chefin übt scharfe Kritik am Flickwerk der SPÖ in der Schul- und Migrantenpolitik


Christine Marek nahm heute, Samstag, die Jubelmeldungen der Wiener Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger zum Anlass, um auf die reale Situation in Wiens Schulen hinzuweisen: "Die jungen Menschen in Wien brauchen Perspektiven, und keine medienwirksamen Halblösungen. Wenn Kinder schon im Regelunterricht Deutsch lernen, dann muss man sie nicht im Sommer mit Zusatzkursen belasten."

"Wien braucht eine konsequente Ausweitung der Sprachförderung - weit über die bestehenden Angebote hinaus. Deutsch ist Pflicht zur Integration", so Marek, die eine konsequente Ausweitung der Sprachförderung auch auf die Berufsschulen fordert.

Die SPÖ ignoriert den hohen Bedarf an Sprachförderung und damit auch jeden, der einen zielgerichteten Lösungsansatz in diese Richtung einbringt - und das bereits seit Wochen."

Die Landesparteiobfrau der Wiener Volkspartei kann die Ignoranz der SPÖ nicht nachvollziehen: "Unter der mangelnden Bereitschaft der SPÖ sich für eine Ausweitung der Sprachförderung an den Wiener Berufsschulen einzusetzen leiden die jungen Menschen in Wien, die sich eine Zukunft aufbauen wollen. Denn gerade in den Berufsschulen entsteht die Jugendarbeitslosigkeit von morgen. Das will oder kann die SPÖ und ihr Bürgermeister scheinbar nicht verstehen!"

"Was Wien braucht ist endlich eine Gesamtstrategie für Sprachförderung. Stattdessen träumt Häupl von türkischen Ghettoschulen, die das Problem nur weiter verschärfen würden. Wenn sich der Wiener SPÖ Chef einmal einem Gespräch mit den besorgten Eltern stellen würde, dann würde er sehr schnell hören, wie es in den Pflichtschulen wirklich zugeht."

Diese Vogel Strauß Politik der SPÖ-Stadtregierung ist nicht nachzuvollziehen: "Die SPÖ muss jetzt endlich die Augen vor den wahren Problemen dieser Stadt öffnen. Es ist nicht zu akzeptieren, dass Wien schon Monate und Jahre vor einer Wahl von der SPÖ gelähmt ist, die sich vor einem Wahlverlust fürchtet und vor Angst erstarrt. Wien darf nicht übrig bleiben, weil bei der SPÖ der Stillstand regiert. Deshalb steht die ÖVP für den frischen Wind, den diese Stadt braucht", so Marek abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0037 2010-04-17 13:31 171331 Apr 10 VPR0001 0337



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