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OTS0040   2. Apr. 2010, 10:00

Rollende Landstraße am Brenner mit +17% im ersten Quartal

ÖKOMBI transportierte in den ersten drei Monaten über 60.000 LKW per Bahn über den Brenner


Rollende Landstraße am Brenner mit +17% im ersten Quartal vergrößern

BILD zu OTS - Die Züge der Rollenden Landstraße am Brenner - hier bei der Einfahrt in den Inntaltunnel bei Hall in Tirol - sind stark ausgelastet.

Innsbruck (OTS) - Die ÖKOMBI - eine 100% Tochter der Rail Cargo
Austria AG (die Güterverkehrssparte des ÖBB-Konzerns) - ist der
Experte und Marktführer in ganz Europa bei der Abwicklung der
Rollenden Landstraße. Im Jahr 2009 hat die ROLA auf der Brennerachse
mit rund 226.000 beförderten LKW auf der Schiene einen neuen
Beförderungsrekord aufgestellt. Die Bilanz nach dem ersten Quartal im
neuen Jahr zeigt weiterhin nach oben. Mit 60.547 beförderten
LKW-Einheiten waren um +9.039 oder +17,5% mehr LKW auf der ROLA
unterwegs als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Insgesamt sind auf
der Brennerachse täglich 54 Züge auf Schiene (38 Wörgl - Brenner, 10
Wörgl - Trient, 6 Regensburg - Trient). Verantwortlich für den tollen
Start ins Jahr 2010 ist unter anderem die hohe Kapazitätsauslastung
der Züge, die bei allen Relationen bei 86,3% liegt, die Rola Wörgl -
Brenner ist dabei mit über 90% Spitzenreiter. Ab Mitte April sollen
die Züge nach Trient/Trento um einen weiteren Niederflurwagen auf 21
erhöht werden. Das bringt pro Jahr 4.000 zusätzliche LKW-Stellplätze.
Bei den Rola-Zügen von und nach Trento erhöht sich dabei das maximale
Gesamtzuggewicht auf 1.300 Tonnen. Für den sicheren und kraftvollen
Transport über den Brennerpass sorgen bei jedem Zug zwei je 10.000 PS
starke Lokomotiven der Marke "Taurus". Neu ist zudem, dass seit
kurzem die ROLA-Kunden bei den Sammelrechnungen ihren Beitrag zum
Klimaschutz durch das eingesparte CO2 je ROLA-Fahrt ausgewiesen
bekommen. "Transporte auf der Schiene sind ein aktiver Beitrag zur
Erreichung der Klimaschutzziele. Es ist uns daher enorm wichtig den
Partnern diese Werte plakativ darzustellen", so ÖKOMBI
Geschäftsführer Franz Dirnbauer. Das erklärte Ziel für das heurige
Geschäftsjahr ist die Erreichung von 248.000 beförderten LKW auf der
Brenner-ROLA, was bei 1,6 Mio. schweren LKW im Brenner-Straßentransit
einem Marktanteil von über 15 % entspricht.

Jede Rola-Fahrt ist aktiver Beitrag zum Klimaschutz

Im Jahr 2009 wurden mit 226.000 LKW so viele wie nie zuvor auf der
Brennerachse befördert und die RCA-Tochter konnte ihre eindrucksvolle
Marktführerrolle in Europa weiter ausbauen. Zuwächse auf der ROLA
bedeuten gleichermaßen auch eine Entlastung für die Umwelt und so
blieben im vergangenen Jahr rund 25.000 Tonnen CO2 der Umwelt und der
Bevölkerung erspart. Allein ein LKW Transport auf der Rolllenden
Landstraße von Regensburg nach Trient/Trento erspart der Umwelt rund
250 kg CO2 auf der 460 km langen Strecke. Die Kunden bekommen am Ende
des Monats auf ihrer Sammelrechnung die gesamte Menge an eingespartem
CO2 als Info plakativ dargestellt. Basis für die Errechnung dieser
Werte ist eine Studie des Umweltbundesamtes - Details dazu unter
www.oekombi.at Die LKW-Fahrer können zudem während der Bahnfahrt im
Liegewagen ausspannen und ihre gesetzlichen Ruhezeiten konsumieren.
Auch für den Unternehmer ergeben sich mit Mautersparnis,
Dieseleinsparung, niedrigen Wartungskosten und geringerer Abnützung
gleich mehrere finanzielle Vorteile bei jeder ROLA-Fahrt.

Marktanteil der ROLA am Transitverkehr über den Brenner beträgt 15%

Der Marktanteil der ROLA am gesamten Transitverkehr von schweren LKW
über den Brenner lag 2009 bei erfreulichen 15% eine Steigerung von +5
Prozentpunkten zum Jahr 2008. In Summe stehen jeden Tag über 1.000
LKW-Stellplätze auf den 54 Zügen der Brenner ROLA zur Verfügung. Das
Sektorale Fahrverbot (SFV) in Tirol, die umfassenden Maßnahmen im
Marketingbereich und die gute Zusammenarbeit mit den
Transportunternehmen sind die Gründe für eine hohe Auslastung. Im
heurigen Jahr stellt ÖKOMBI eine Stellplatzkapazität von 300.000
LKW-Plätzen für die ROLA am Brenner auf Schiene. Das Transportsystem
hat weiterhin eine sehr große Bedeutung denn rund 85% der am Brenner
fahrenden LKW und Sattelauflieger sind nicht kranbar (kodifiziert).
Das bedeutet fast neun von 10 LKW die am Brenner fahren sind für
eine Abwicklung im UKV (Unbegleiteter Kombinierter Verkehr, Container
od. Wechselaufbauten) nicht geeignet. So gibt es für diese LKW nur
zwei Varianten - eine reine Straßenfahrt oder einen Teilabschnitt von
100 bis 460 Kilometer ihrer Fahrt umweltfreundlich und sicher auf der
ROLA zurückzulegen.

ÖBB-Konzern: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister

Als umfassender Mobilitätsdienstleister sorgt der ÖBB-Konzern
österreichweit für die umweltfreundliche Beförderung von Personen und
Gütern. Mit rund 42.000 MitarbeiterInnen und Gesamterträgen von 5,8
Mrd. EUR ist der ÖBB-Konzern ein wirtschaftlicher Impulsgeber des
Landes. Im Jahr 2008 wurden von den ÖBB 456 Mio. Fahrgäste und 98,5
Mio. Tonnen Güter transportiert. Strategische Leitgesellschaft des
Konzerns ist die ÖBB-Holding AG

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
021000 Apr 10 NBB0001 0716



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Rückfragehinweis: ÖBB-Holding AG
René Zumtobel
Pressesprecher Tirol/Vorarlberg
Tel.: Tel.: +43 512 93000 2110
rene.zumtobel@oebb.at

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