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OTS0198   23. März 2010, 13:43

Reaktion auf den Ausstieg der UniKo aus dem "Dialog Hochschulpartnerschaft"

Uniko bleibt ihrer Strategie treu


"Es ist bezeichnend, dass die UniKo ihren Ausstieg
gerade in dem Arbeitsforum vollzieht, das sich mit der
Demokratisierung der Hochschulen beschäftigt", so ein Mitglied der AG
Mittwoch.

Der Ausstieg der UniKo aus dem "Dialog Hochschulpartnerschaft" ist
den Studierenden teilweise verständlich, vor allem wenn man den
mäßigen Fortschritt der Arbeitsforen und die Unverbindlichkeit des
Dialoges betrachtet. Jedoch erweist sich die UniKo durch diese
Reaktion nicht gesprächsbereit und bleibt damit ihrer bisherigen
Strategie treu: Die Rektoren blockieren einen Prozess ohne
alternative Lösungsmöglichkeiten anzubieten. Eben diese Strategie hat
die Misere an den Universitäten erst ausgelöst.

Die Gesprächsverweigerung der Rektoren spiegelt sich allerdings
auch auf den Hochschulen selbst wider: Die Senate nehmen eine ganz
andere Position zu hochschulpolitischen Themen ein als die UniKo. Die
Demokratisierung der Hochschulen ist eine zentrale Forderung der
Protestbewegung.

Es ist klar, dass die Probleme der Universitäten tiefgreifender
sind und aus Sicht der Rektoren vornehmlich die Finanzierung und
Ausstattung der Universitäten betreffen. Allerdings stellt die
Demokratisierung der Entscheidungsstrukturen an den Universitäten
einen unverzichtbaren Beitrag zur Verbesserung der Hochschulen dar.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0198 2010-03-23 13:43 231343 Mär 10 OHW0001 0195



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