• 22.03.2010, 13:11:05
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FVMI: Österreichs Spritpreise bewegen sich im europäischen Gleichklang

Wien (OTS) - Während der Verkehrsclub Österreich immer wieder von
einem zu niedrigen Spritpreisniveau spricht, sind den
Autofahrerclubs Benzin und Diesel zu teuer. Die Wahrheit liegt wie so
oft in der Mitte dieser beiden Extrempositionen.

Wie das Wirtschaftsministerium erst vergangenen Freitag
festgestellt hat liegt Österreich bei den Spritpreisen unter dem
EU-Schnitt. Eurosuper ist im österreichweiten Durchschnitt an den
Tankstellen um 13,9 Cent und Diesel um 5,6 Cent pro Liter günstiger
als im EU-Schnitt. Dass die Preise für Benzin und Diesel seit Jahren
konstant unter dem EU-Schnitt liegen, beweist, dass sich die
heimischen Spritpreise stets im internationalen Gleichklang bewegen.
Bei der in den letzten Tagen oft diskutierten Erhöhung der
Mineralölsteuer ginge dieses günstige Preisverhältnis für die
österreichischen Autofahrer allerdings verloren.

Mitverantwortlich für die Preisentwicklung am europäischen und
somit auch am österreichischen Treibstoffmarkt sind die
Einkaufspreise für Benzin und Diesel, die auf den internationalen
Produktenmärkten seit Mitte Februar markant angestiegen sind. Die
Gründe dafür liegen u.a. in der Nachfrage nach Mitteldestillaten
aufgrund des langen Winters und in dem damit verbundenen Heizölbedarf
sowie in der Erwartungshaltung, dass die Nachfrage bei Benzin
aufgrund der Driving Season in den USA ansteigen wird. "Die
Unternehmen müssen zu tagesaktuellen Preisen einkaufen und diese
Preissteigerungen auch weitergegeben, um kostendeckend arbeiten zu
können", so Dr. Christoph Capek, Geschäftsführer des Fachverbandes
der Mineralölindustrie.

Über den FVMI

Der Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) ist eine bundesweite
Fachorganisation im Bereich der Wirtschaftskammer Österreich und als
gesetzliche Interessenvertretung Bindeglied zwischen Wirtschaft und
Öffentlichkeit. Mitglieder sind österreichische Unternehmen, die
Rohöl aufsuchen und fördern (upstream), in Pipelines transportieren
(midstream) und in eigenen oder konzernverbundenen Raffinerien
verarbeiten sowie Mineralölprodukte vertreiben (downstream).

Rückfragehinweis:

Pressestelle Fachverband der Mineralölindustrie
   ikp Wien PR und Lobbying GmbH
   Franz Ramerstorfer
   Liechtensteinstraße 12/10, 1090 Wien
   Tel.: +43 1 5247790-27
   Email: [email protected]

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