• 19.03.2010, 14:06:56
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Frauenberger zu ZARA-Report: "Brauchen ein besseres Klima"

ZARA wichtige Partnerin der Stadt Wien in Antirassismusarbeit

Wien (OTS) - Die Wiener Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger
unterstrich heute Freitag anlässlich des aktuellen
ZARA-Rassismusreports, die Bedeutung der Arbeit des Vereins für
Antirassismusarbeit und Zivilcourage. Für Wien, so Frauenberger, sei
ZARA eine unverzichtbare Partnerin im Kampf gegen Rassismus. Die
Stadt fördere ZARA nicht nur, sondern arbeite mit ZARA im Bereich
ganz konkreter Projekte auch intensiv zusammen. Wien sei außerdem
aktives Mitglied der europäischen Städte-Koalition gegen Rassismus,
betonte sie. ****

Die Wiener Integrationsstadträtin bezeichnete es im Hinblick auf
den aktuellen Report aber auch als Gebot der Stunde, auf Bundesebene
Zuwanderung und Integration endlich von Sicherheit zu entkoppeln.
Frauenberger: "Es muss in der öffentlichen Debatte Schluss sein mit
der höchst problematischen Vermengung von Kriminalität und
Zuwanderung. Nicht zuletzt deswegen haben wir in Österreich nicht
gerade ein integrationsfreundliches Klima. Das ist zweifellos nicht
die einzige, aber jedenfalls eine wesentliche Ursachen für
Fremdenfeindlichkeit und Rassismus."

"Menschen in nachhaltigen Dialog zu bringen ist auch aktive
Antirassismusarbeit"

Weil ein gutes Klima die wirksamste Maßnahme gegen Rassismus sei,
setze Wien genau hier an, unterstrich Frauenberger.
Grundvoraussetzung dafür sei es, so die Stadträtin, vor allem den
gesellschaftlichen Zusammenhalt insgesamt zu stärken. "Mit "Sei
dabei" 2010 wollen wir daher die Menschen, egal ob schon lange
ansässig oder zugewandert, in einen nachhaltigen Dialog bringen,"
erläuterte die Stadträtin. Auf diese Weise sollen heuer 100 Projekte
für ein gutes Zusammenleben initiiert werden. Hier gehe es ganz
wesentlich auch um das Stärken von nachbarschaftlicher Solidarität
und Zivilcourage und damit um aktive Antirassismusarbeit, sagte sie.
"Wir wollen damit ein breites Bündnis mit allen Wienerinnen und
Wienern für Integration und gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit
erreichen.

Dass Maßnahmen zur Förderung des Dialogs, einen ganz
entscheidenden Beitrag leisten, um Konfliktängste und eine ablehnende
Haltung gegenüber ZuwanderInnen zu reduzieren, belegt auch eine
aktuelle Studie zum Thema "Xenophobie". Diese Studie ortet bereits
auch eine Verbesserung des Klimas in Wien durch die genannten
Projekte und Initiativen.

Frauenberger abschließend: "Für jede Form von Rassismus hat Null
Toleranz zu gelten. Dafür stehe ich als Integrationsstadträtin, dafür
steht Wien und dafür setzt sich Wien aktiv ein, gerade auch in
PartnerInnenschaft mit Vereinen wie ZARA. Mein
integrationspolitisches Ziel ist es jedenfalls in Vielfalt
respektvoll zusammenzuleben und eine gemeinsame Sprache zu sprechen,
getragen von einer klaren Haltung gegen Rassismus und
Fremdenfeindlichkeit." (schluss) gph

Rückfragehinweis:
Büro Stadträtin Sandra Frauenberger
Mediensprecherin Gabriele Philipp
Tel.: +43 1 4000 81295
mailto:[email protected]

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