- 19.03.2010, 09:28:33
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Rotes Kreuz: Müssen wir jetzt beim Wasser sparen?
Weltwassertag, 22. März: Österreichische Rotkreuz-Experten sind in sieben Ländern mit Wasserprojekten beschäftigt
Wien (OTS/Rotes Kreuz) - Was haben der Sudan, Osttimor und
Äthiopien gemeinsam? In allen drei Ländern ist sauberes Trinkwasser
Mangelware und alle drei Länder werden vom Österreichischen Roten
Kreuz mit Wasserprojekten unterstützt.
Rotkreuz-Generalsekretär Wolfgang Kopetzky erklärt, warum
Wasserprojekte ein Schwerpunkt der österreichischen Rotkreuz-Hilfe
sind: "Alle 15 Sekunden stirbt ein Kind an einer Krankheit, die durch
verschmutztes Trinkwasser, mangelnde Hygiene oder fehlende sanitäre
Einrichtungen verursacht wird. Genau bei diesen Katastrophen setzen
wir als international tätige Hilfsorganisation an. Die Bereitstellung
sauberen Wassers rettet Leben."
Besorgt zeigt sich Kopetzky über die aufgrund der Budgetsanierung
geplanten Einsparungen bei der Entwicklungszusammenarbeit und der
humanitären Hilfe. "Wenn hier - also bei den ärmsten Menschen der
Welt - gespart wird, stehen als logische Konsequenz weit weniger
Mittel für Projekte wie in Äthiopien oder in Osttimor zur Verfügung",
so der Rotkreuz-Generalsekretär.
Die vergangene Woche angekündigten Einsparungen lassen Österreichs
internationale Verpflichtung bis 2010 0,51% und bis zum Jahr 2015
0,7% des Bruttoinlandsproduktes für Entwicklungszusammenarbeit und
humanitäre Hilfe aufzuwenden, in weite Ferne rücken.
Rückfragehinweis:
Mag. Thomas Marecek,
Österreichisches Rotes Kreuz,
Presse- und Medienservice,
Tel.: +43 1 589 00-151, Mobil: +43 664 823 48 02, mailto:[email protected],
http://www.roteskreuz.at
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