- 09.03.2010, 15:46:17
- /
- OTS0264 OTW0264
WWF: Schwarzer Schatten auf neuem ÖBB-Vorstand Kern
Umweltorganisation fordert Kern-Kraft gegen Wasser-Kraft
Wien (OTS) - Auf den neuen ÖBB-Chef Christian Kern warten große
Herausforderungen. Die ÖBB stehen derzeit durch das umstrittene
Vorhaben, die Quellbäche des Lechflusses für Kraftwerksnutzungen
ableiten zu wollen, unter Beschuss nationaler und internationaler
Naturschutzverbände, Prominenter und Wissenschaftler.
"Dieses Vorhaben führt zu einer gehörigen Schieflage des Unternehmens
in Bezug auf seine Umweltfreundlichkeit", erklärt WWF-Flussexperte
Christoph Walder. Obwohl die Nutzung der Wasserkraft vom WWF
prinzipiell befürwortet wird, ist ein Antasten des "Flussheiligtums"
Lech für die Naturschutzorganisation nicht zu akzeptieren.
"Der neue ÖBB-Vorstand muss das Unternehmen von dieser
Fehlentwicklung bewahren, damit das Image der Bahn nicht noch weiter
in Mitleidenschaft gezogen wird", so Walder.
Der WWF kündigt massivem Widerstand gegen das
Spullersee-Kraftwerksprojekt an, sollten die ÖBB an den Plänen
festhalten.
Rückfragehinweis:
Claudia Mohl, WWF-Pressesprecherin, Tel. 0676/83 488 203
Christoph Walder, WWF-Flussexperte, Tel. 0676/92 55 430
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/246
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | WWF






