- 08.03.2010, 15:01:13
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SP-Yilmaz an VP-Ekici: Neuer Beweis für Ignoranz und Unwissenheit der ÖVP
Wien fördert Chancengleichheit und sozialen Aufstieg für ALLE Frauen
Wien (OTS/SPW-K) - "Die Herstellung von Chancengleichheit ist
eines der wesentlichsten integrationspolitischen Ziele. Dazu gehört
auch das selbstverständliche Mitdenken von Migrantinnen. Wien sorgt
umfassend dafür, dass Frauen in dieser Stadt unabhängig,
selbstbestimmt und sicher leben können, egal woher sie kommen. Die
Stadt Wien fördert und unterstützt Frauen wo es nur geht. Es ist aber
bezeichnend für die Auffassung der ÖVP: während wir bei Frauen- und
Familienpolitik natürlich ALLE Frauen meinen, geht für VP-Ekici ohne
Deklarierung als 'Migrantin' nichts", weist die Vorsitzende des
gemeinderätlichen Integrationsausschusses, SPÖ-Gemeinderätin Nurten
Yilmaz die Kritik Ekicis zurück.
"Wien bietet als einziges Bundesland mit dem Wiener ArbeitnehmerInnen
Förderungsfonds (waff) umfangreiche Programme, die auch speziell auf
Frauen zugeschnitten sind, um beispielsweise nach der Karenz rasch
wieder in den Beruf einsteigen zu können", erklärt Yilmaz und nennt
als Beispiel das waff-Programm 'FRECH - Frauen ergreifen Chancen',
das beschäftigten Frauen, die sich beruflich verändern bzw. im Job
weiterkommen wollen, besondere Unterstützung bietet. Ein zentraler
Angelpunkt sei es, so Yilmaz weiter, den sozialen Aufstieg ALLER
Frauen - "und, Frau Ekici: natürlich auch Migrantinnen" - als auch
von sozial Schwachen bzw. Bildungsbenachteiligter zu fördern. "Unser
Ziel ist es dabei, auch die mitgebrachten Qualifikationen der
Migrantinnen und Migranten zu nützen. Wien setzt daher in diesem
Bereich unter anderem über den waff sehr erfolgreich laufende
Maßnahmen, wie zum Beispiel gezielte Weiterbildungsberatung und
-Förderung sowie Begleitung bei der Anerkennung von mitgebrachten
Ausbildungen. Mit dieser Unterstützung schaffen Frauen mit
Migrationshintergrund die Integrationsvereinbarung und sind 'fit' für
den Arbeitsmarkt."
"Das Projekt 'Mama lernt Deutsch' spielt in diesem Zusammenhang eine
sehr wichtige Rolle. Daher wird dieses Angebot kontinuierlich
ausgeweitet und sogar durch neue Aufbaukurse ergänzt. Vor diesem
Hintergrund können die Aussagen Ekicis nur als ein neuerlicher Beweis
für Ignoranz und Unwissenheit gedeutet werden", betont Yilmaz.
Zum Thema Zwangsheirat hält die SP-Gemeinderätin abschließend fest:
"Die Wiener Stadtverwaltung hat vor mehr als eineinhalb spezielle
Handlungsleitfäden für Magistratsdienststellen und
Beratungseinrichtungen gegen Zwangsheirat erarbeitet. Darüber hinaus
gibt es in Wien ein dichtes Unterbringungsnetz für die betroffenen
Frauen und Mädchen sowie den Infofolder 'Heiraten ohne Zwang'. Dass
die ÖVP hier federführend sei, ist reines Wunschdenken". (Schluss)
lok
Rückfragehinweis:
SPÖ Rathausklub, Presse Mag. Louis Kraft Tel.: (01) 4000-81 943 mailto:[email protected] http://www.rathausklub.spoe.at Fax: (01) 533 47 27-8192
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