• 04.03.2010, 21:15:33
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Dann eben: Auf ein Neues! (von Claudia Grabner)

Ausgabe 5. März 2010

Klagenfurt (OTS) - Wie oft haben wir die alte Leier von der
Geschlossenheit der Partei nun schon über uns ergehen lassen müssen?
Wie oft wurde sie, die besagte Geschlossenheit, angerufen,
beschworen, versprochen? Nein. Wir haben das Mitzählen aufgegeben.
Irgendwann um das Jahr 2000 herum. Stattdessen haben wir uns aufs
Staunen verlegt: Wie da eine Partei ihr Potenzial - inhaltlich wie
personell - derart untergraben kann. Die Kärntner SPÖ - sie schafft
es mit links, sich in Permanenz und konsequent selbst zu schwächen.
Dass Helmut Manzenreiter aus gesundheitlichen Gründen seine
Kandidatur zurückgezogen hat, mag schon stimmen. Auch stimmen. Den
Rest haben wohl parteiinterne Gegner besorgt - Freundschaft! Wie auch
immer: Die SPÖ darf sich wieder einmal von ihren Befindlichkeiten
diktieren lassen ... Oder aber sie zieht die Reißleine, besinnt sich
darauf, dass es durchaus anderes gäbe, womit es sich beschäftigen
ließe: Mit den politischen Herausforderern etwa. Und mit Kärnten, das
darauf wartet, sich einer geschlossenen Partei anzuvertrauen, die für
Qualität und Zukunft steht.

Rückfragehinweis:
Kärntner Tageszeitung
Chefredaktion
Tel.: 0463/5866-502
mailto:[email protected]

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