• 03.03.2010, 09:45:33
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Bures: Neue Initiative für Verkehrssicherheit: Sicherster Motorradfahrer 2010 gesucht

Wien (OTS/BMVIT) - Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation
und Technologie sucht heuer erstmals gemeinsam mit dem Motorrad
Magazin und dem ÖAMTC, Österreichs sichersten Motorradfahrer des
Jahres. Verkehrsministerin Doris Bures: "Mit diesem Wettbewerb wollen
wir zeigen, dass die perfekte Beherrschung des Motorrads für ein
sicheres und freudvolles Fahren von enormer Bedeutung ist. Immerhin
könnte fast ein Drittel der fremdverschuldeten Unfälle durch
richtiges Bremsen und richtiges Reagieren in brenzligen Situationen
verhindert werden." ****

Beim Bewerb geht es nicht um Tempo oder hohe Risikobereitschaft,
sondern um die perfekte Fahrzeugbeherrschung in Alltagssituationen:
* In 26 Fahrtechniktrainings wird der sicherste Motorradfahrer
Österreichs ermittelt.
* Jeder Fahrtechnik-Kurs endet mit einem Wettbewerb, bei dem die
TeilnehmerInnen einen Übungsparcours möglichst präzise, fehlerfrei
und sicher bewältigen sollen.
* Die Bewertung vor Ort übernimmt ein Experte des ÖAMTC.
* Die 25 besten Kandidatinnen und Kandidaten zeigen am 7. August 2010
beim großen Finale im Fahrtechnikzentrum Teesdorf noch einmal ihr
Können.

Der Gesamtsieger erhält eine brandneue Kawasaki Z1000. Viele andere
tolle Sachpreise warten ebenfalls auf die besten und sichersten
MotorradfahrerInnen Österreichs.

Die Anmeldungen sind ab sofort unter
http://www.bmvit.gv.at/verkehr/strasse/sicherheit/motorradfahrer2010.
html
bis 1. April 2010 möglich - dort finden sich auch die Termine in den
Bundesländern und alle wichtigen Informationen.

Motorradsicherheit ist wichtiges Anliegen der Ministerin

Bereits im Frühjahr 2009 startete Verkehrsministerin Doris Bures
einen Aktionsplan zur Erhöhung der Motorradsicherheit.
Wesentliche Elemente sind:
* Eine Erhebung der Haupt-Unfallursachen bei Motorradfahrern hat
gezeigt, dass fast jeder dritte fremdverschuldete Motorradunfall
durch bessere Bremstechnik und richtige Reaktion hätte verhindert
werden können.
* Auf Initiative der Verkehrsministerin gibt es daher seit 2009
maßgeschneiderte Motorrad Bremstechnik-Sicherheitstrainings.
* Ebenfalls im Frühjahr 2009 wurde die gemeinsame Aktion
"Trainieren.Fahren.Sparen" mit der ARGE2Rad gestartet. Das BMVIT
verloste 200 dieser Trainings.
* Im Rahmen der Führerscheinausbildung wird künftig ein Schwerpunkt
auf das Erlernen der richtigen Bremstechnik und richtiges Reagieren
gelegt. Die Novelle wird noch im Frühjahr in Kraft treten.
* Der ehemalige Skirennläufer und leidenschaftliche Motorradfahrer
Matthias Lanzinger konnte als Testimonial für Motorradsicherheit
gewonnen werden.

"Mit der Reform der Führerschein-Ausbildung für MotorradfahrerInnen
wollen wir für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen, die Zahl der
Todesopfer verringern und viel menschliches Leid verhindern", betont
Verkehrsministerin Doris Bures.

Hintergrund: Zahl der getöteten Motorradfahrer 2009 zurückgegangen

Der Vergleich von Jänner bis November zeigt einen Rückgang bei den
durch Unfälle getöteten Motorradfahrern. Bei der Zahl der Verletzten
ist allerdings ein Anstieg zu verzeichnen. So verloren Jahr 2007 96
Menschen beim Motorradfahren ihr Leben, 2008 92 Menschen und 2009 87
Menschen. Verletzt wurden im Vergleichszeitraum 2007 3.527, 2008
3.278 und 2009 3.365 MotorradfahrerInnen. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Susanna Enk, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/47

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