Wien (OTS) - Gemeinsam mit der Bundesjugendvertretung und den
Kinder- und Jugendanwaltschaften setzt sich die Katholische Jungschar
Österreichs für die Vereinheitlichung der Jugendschutzbestimmungen
ein. "Es ist höchste Zeit, dass der Jugendschutz im Interesse der
Jugendlichen in ganz Österreich einheitlich geregelt wird. Es ist
nicht nachvollziehbar, warum Jugendliche in Vorarlberg anderen
Bestimmungen unterworfen sein sollen als zum Beispiel im Burgenland",
erklärt Stefan C. Leitner, Bundesvorsitzender der Katholischen
Jungschar.
Jungen Menschen muss das Recht, sich an einheitlichen Bestimmungen
orientieren zu können, gewährleistet werden. "Ein einheitliches
Jugendschutzgesetz bietet aber nicht nur die Chance auf mehr
Transparenz, es sollte auch hinsichtlich der Prävention leichter
einsetzbar sein, wie zum Beispiel im Falle des kleinen Glücksspiels",
so Leitner weiter.
Ein besonders wichtiger Punkt in den Forderungen der Katholischen
Jungschar ist nach Leitner die Sicherung der Mitbestimmung von
Kindern und Jugendlichen. Zusätzlich zu dem Jugendschutzgesetz
müssten demnach in einem allgemeinen Jugendgesetz Bestimmungen zu den
Rechten und Partizipationsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen
ausreichend berücksichtigt werden.
Mehr Informationen zur Kampagne der Bundesjugendvertretung unter
http://www.vereinheitlichen.at/ und das Positionspapier der
Katholischen Jungschar zum Thema Jugendschutz:
http://www.jungschar.at/index.php?id=475
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Linda Kreuzer
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Gesellschaftspolitik
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OTS0259 2010-03-02/14:05
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