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OTS0151   17. Feb. 2010, 12:40

Numerus Clausus für ÖH MUI keine Option

ÖH Medizin Innsbruck spricht sich entschieden gegen den Numerus Clausus aus


Die ÖH der Medizinischen Universität Innsbruck
spricht sich entschieden gegen die Einführung des Numerus Clausus für
das Medizin Studium aus.

"Die Quotenregelung stellt mit Sicherheit keine endgültige Lösung
dar, allerdings ist der Numerus Clausus eine noch ungerechtere
Methode der Selektion", so Konstantin Preindl, Vorsitzender der ÖH
a.d. MUI. "Der Numerus Clausus ist auf Grund der Heterogenität in den
schulischen Oberstufensystemen innerhalb Österreich sowie der
gesamten EU wohl eines der unfairsten Mittel um Zugangsbeschränkungen
zu exekutieren", so Preindl weiter.

Das ungebrochene Interesse der BewerberInnen für das Studium der
Medizin ist aus Sicht der Studierendenvertreter prinzipiell zu
begrüßen. "Eine Form der Zugangsbeschränkungen wird auch weiterhin
von Nöten sein, doch sicherlich ist der Numerus Clausus hier nicht
der richtige Weg", betont Preindl mit Nachdruck. "Die
Universitätsleitung sowie die Verantwortlichen seitens des
Ministeriums sollten sich schnellstens an einen Tisch setzten um nach
einer sinnvollen und gerechten Lösung als Alternative zur
Quotenlösung zu suchen. Auf jeden Fall muss eine faire Alternative
ausgearbeitet sein bevor die EU die Verlängerung der Quotenregelung
als rechtswidrig erklärt!"

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0151 2010-02-17 12:40 171240 Feb 10 NEF0012 0207



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Rückfragehinweis: Konstantin Preindl,
Vorsitzender der ÖH MUI
Tel.: 0699 / 19017504
oeh-vorsitz@i-med.ac.at

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