Wien (OTS) - "Die Tatsache, dass erst 76 homosexuelle Paare ihre
Partnerschaft eintragen haben lassen, zeigt im Nachhinein die
fehlende Notwendigkeit für dieses Gesetz", stellt
FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller fest. "Diese Zahl
ist ein Armutszeugnis, hatten doch die Fürsprecher für dieses Gesetz
behauptet, dass Zigtausende Homosexuelle quasi brennen würden,
endlich ihren Beziehungen ein amtliches Siegel aufdrücken zu lassen."
Allerdings mache sich jetzt bemerkbar, wie sehr die Warnungen der FPÖ
vor diesem Gesetz berechtigt waren. Kitzmüller: "Selbsternannte
Diskriminierungsexperten wie Anwalt Helmut Graupner kündigen bereits
Serien von Verfassungsklagen an und wollen so der Gesellschaft noch
mehr völlig unnötige Privilegien für Homosexuelle aufzwingen. Anstatt
froh darüber zu sein, dass Homosexuelle ihre Partnerschaft eintragen
lassen können, werden nun Themenbereiche wie Namensrecht, die
Zeremonie per se und die künstliche Befruchtung eingeklagt."
Die Ehe zwischen Mann und Frau als Basis einer Familie sei weiterhin
jene Lebensform, die der Staat begünstigen müsse, weil nur aus dieser
Keimzelle das Fortbestehen unserer Gesellschaft gesichert werden
könne. "Gesellschaftspolitische Experimente wie Adoptionsrecht oder
künstliche Befruchtung bei gleichgeschlechtlichen Paaren lehnen wir
strikt ab. Jedes Kind hat ein Recht auf Mutter und Vater. Die
Regierungsparteien müssen sich fragen, wie sie die gerufenen Geister
wieder los werden", so die Familiensprecherin.
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OTS0235 2010-02-16/15:59
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