- 05.02.2010, 11:11:04
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FPÖ zum Tag gegen Genitalverstümmelung: Täter müssen zur Verantwortung gezogen werden
Belakowitsch-Jenewein gegen Asylgrund: "Kann Frauen in Österreich genauso zugefügt werden!"
Wien (OTS) - Anlässlich des morgigen internationalen Tages gegen
weibliche Genitalverstümmelung weist FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg.
Dagmar Belakowitsch-Jenewein drauf hin, dass auch in Österreich
tausende Frauen von dieser schweren Körperverletzung betroffen sind:
"Durch die unkontrollierte Massenzuwanderung von Menschen aus völlig
fremden Kulturen ist die Problematik der weiblichen
Genitalverstümmelung auch nach Österreich transportiert worden. Da
Traditionen in diesen Menschen tief verhaftet sind, ist es kaum
möglich, dagegen erfolgreich anzukämpfen."
Zwar würden die SPÖ-Frauenministerin und andere linksbewegte Frauen
nun große Reden schwingen, tatsächlich werde allerdings gerade in
ihren Reihen eine völlig unangebrachte Toleranz gegenüber strafbaren
Handlungen von Zuwanderern gelebt. Insofern sei es auch doppelzüngig,
wenn die Grünen nun die Flucht vor drohender Genitalverstümmelung als
Asylgrund anerkennen wollen: "Mittlerweile kann Frauen dieses
Verbrechen in Österreich genauso zugefügt werden wie in Afrika",
erklärt Belakowitsch-Jenewein. "Bevor sich manche dem Traum hingeben,
die ganze Welt vor diesem Übel erretten zu können, sollen sie sich
lieber dafür einsetzen, dass diese frauenverachtende Unsitte aus
Österreich verschwindet."
Viele Frauen haben neben den körperlichen auch seelische Schmerzen
durch die Verstümmelung zu erleiden. Belakowitsch-Jenewein fordert
daher öffentlichen Druck und konsequente Strafverfolgung: "Aufzeigen
dieser Zustände allein ist zuwenig. Die Mütter und Väter der Opfer
müssen dafür auch zur Verantwortung gezogen werden." Damit
einhergehend müsse eine politische und gesellschaftliche Ächtung
solcher Riten stattfinden: "Die Genitalverstümmelung hat ebenso wie
die Zwangsheirat und das Verbot von Arbeit und Bildung für Frauen
nichts verloren in unserer Gesellschaft. Das sollte gerade den Roten
und Grünen endlich ganzjährig bewusst werden - und nicht nur an ein
paar Gedenktagen im Jahr."
Rückfragehinweis:
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