AKS WIEN/SJ WIEN/VSSTÖ WIEN: Skandalöse Polizei-Repressionen bei Anti-WKR-Ball-Demo
Meinungs- und Versammlungsfreiheit mit Füßen getreten
Wien (OTS) - Mit fadenscheinigen Begründungen wurden die Proteste
gegen den WKR-Ball untersagt. Die Polizei zeigte sich sehr
unkooperativ, selbst als die DemonstrantInnen bereit waren, die Route
bedeutend abzuändern. Stattdessen kesselten PolizistInnen Menschen zu
Beginn der spontanen Kundgebung am Europaplatz ein. Die PolizistInnen
gingen äußerst aggressiv vor und haben die Lage bewusst eskalieren
lassen: Weder vor einem Einsatz von Pfeffersprays und Schlagstöcken
noch von dem Auffahren von Wasserwerfern bei eisiger Kälte gegen die
eingekesselten AntifaschistInnen schreckten sie zurück.
"Während die versammelte "Elite" des europäischen Rechtsextremismus
in der Hofburg tanzt, werden couragierte AntifaschistInnen auf Wiens
Straßen zur Zielscheibe willkürlicher Polizeigewalt.", so Natascha
Strobl, Vorsitzende des VSStÖ -Wien (Verband Sozialistischer
StudentInnen).
Auch Stefan Jagsch, Vorsitzender der SJ-Wien (Sozialistische Jugend)
ist schockiert: "Die völlig unnötige Brutalität, mit der die Polizei
gegen friedliche Antifaschistinnen und Antifaschisten vorging, lässt
am Rechtsstaat zweifeln und schreit nach Konsequenzen."
"Es ist unbegreiflich, dass der dritte Nationalratspräsident den
Ehrenschutz für den WKR-Ball übernimmt, aber für Demokratie und
Antifaschismus Demonstrierende kriminalisiert werden." ,so Kübra
Atasoy, Vorsitzende der AKS-Wien (Achse kritischer SchülerInnen):
"Es ist erschreckend, dass 65 Jahre nach der Befreiung von
Auschwitz-Birkenau Antifaschismus offenbar noch immer nicht als
gesellschaftlicher Grundkonsens in Österreich verankert ist", so
Atasoy, Strobl und Jagsch unisono.
Kathrin Glösel,
069915566803
SJ Wien:
Fabian Looman,
069917139713
AKS Wien:
Kübra Atasoy,
069919694422













