- 29.01.2010, 14:00:52
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VP-Korosec ad Kindergesundheitsbericht: Warum schweigt der Herr Bürgermeister?
Wien ist bei Präventionsmaßnahmen alles andere als vorbildlich
Wien (OTS) - "Die Zahl der übergewichtigen und adipösen Kinder
entwickelt sich seit Jahren zu einer enormen Belastung sowohl für die
Betroffenen als auch für das Wiener Gesundheitssystem. Wenn es um die
Zukunft unserer Kinder geht, dann ist vom Wiener Bürgermeister dazu
kein Ton zu vernehmen. Egal ob die alarmierenden Ergebnisse von der
Weltgesundheitsorganisation oder von der OECD publiziert werden, in
Wien wird dazu vom Stadtoberhaupt bis zur zuständigen
Gesundheitsstadträtin geschwiegen", kritisiert die
Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec.
Nicht nur der Alkohol- und Tabakkonsum der Jugendlichen sei
alarmierend, betont die VP-Abgeordnete. "In den nächsten zehn Jahren
wird - wenn nicht jetzt etwas passiert - die Zahl der Übergewichtigen
um über 50 % zunehmen. Schon heute kostet uns die Betreuung der
Fettsüchtigen mehr als die Nachbehandlung von Krebs", mahnt Korosec.
Gesundheitsoffensive für Kinder - Jetzt!
In Sachen Prävention sei die Stadt Wien bisher absolut untätig. Die
Verantwortung werde einfach auf die Spitäler abgewälzt. Dies sei für
Betroffene ebenso unzumutbar wie für die Gesellschaft. Die ÖVP Wien
fordert deshalb verstärkte Initiativen in punkto Gesundheitsvorsorge.
"Wir brauchen für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren dringend
vorsorgende Maßnahmen. Hier wird eindeutig am falschen Platz
gespart."
Korosec urgiert Initiativen der Stadt Wien in Richtung
gesundheitsbewusster Ernährung, mehr Bewegung und Stärkung der
Eigenverantwortung. Dazu zähle neben der Beratung etwa die
finanzielle Unterstützung bei der professionellen Behandlung von
Adipositas. Die bisherigen Angebote in nur vier Fachambulanzen seien
angesichts der hohen Zahl an erkrankten Kindern in Wien mit
Sicherheit viel zu wenig.
Gezielte Kooperation mit Sport- und Freizeiteinrichtungen
Sinnvolle Präventionsmaßnahmen sollten bereits in der Kindheit
beginnen. Hier werde viel zu wenig in Erziehung, Verhaltenstraining
und Aufklärung investiert, kritisiert die VP-Abgeordnete und fordert
unter anderem eine gezielte Einbeziehung von Fitnessstudios in die
Präventionsmaßnahmen. Es spreche nichts dagegen, würde die Stadt Wien
Bewegungsangebote in den Sport- und Freizeiteinrichtungen als
gezielte Vorbeugungsmaßnahme gegen Adipositas und
Diabeteserkrankungen fördern.
"Während die SP-Stadtregierung für mehrseitige Jubelinserate
zweistellige Millionenbeträge beim Fenster hinauswirft, wird bei
sinnvollen Initiativen im Gesundheitsbereich für Kinder und
Jugendliche gespart. Bürgermeister Häupl soll seine Lethargiephase
beenden und die Ärmel hochkrempeln, es geht schließlich um die
Zukunft unserer Gesellschaft", so Korosec abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T: (+43-1) 4000/81 913, F:(+43-1)4000/99 819 60
mailto:[email protected]
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/251
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