- 29.01.2010, 13:54:52
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Beatrix Karl - für den FWF ein Start mit Zuversicht
Das klare Plädoyer für die Grundlagenforschung der neuen Wissenschaftsministerin im Plenum des Nationalrates macht Mut.
Wien (OTS) - Anlässlich der heutigen Rede der neuen
Wissenschaftsministerin, Beatrix Karl, begrüßt der FWF ausdrücklich
ihr klares Bekenntnis zur Grundlagenforschung als Fundament jeder
wissensbasierten Gesellschaft. In hoch entwickelten Volkswirtschaften
braucht es ein leistungsfähiges Innovationssystem, in dem die
Grundlagenforschung nicht nur über ihre Ergebnisse sondern auch über
ihre (Aus-)Bildungsfunktion die besten Voraussetzungen für
Innovationen in allen Lebensbereichen schafft. Ein Land ohne
pulsierende Grundlagenforschung hätte schlechte Karten im
internationalen Wettbewerb um die hellsten Köpfe. Eine aus
öffentlichen Mitteln finanzierte Grundlagenforschung schafft jene
Freiräume, die es braucht, um tatsächlich Neues zu schaffen. Der FWF
geht davon aus, dass diese Überlegungen Eingang in die gegenwärtig in
Ausarbeitung befindliche FTI-Strategie der Bundesregierung finden.
Der Wissenschaftsfonds freut sich auch über die Absicht, den
Aufholprozess der österreichischen Wissenschaft im europäischen und
globalen Kontext fortzusetzen; das 2-Prozent-Ziel (2 Prozent des BIP
als Investitionen in den tertiären Bildungssektor) ist eine wichtige
Inputgröße, um unser Land in die Spitzengruppe der innovativsten
Staaten in Europa zu bringen. Ein gut funktionierendes,
wettbewerbsorientiert aufgestelltes Universitätssystem bildet das
Rückgrat jeder wissensbasierten Gesellschaft.
Staatliche Investitionen in die wissenschaftliche Forschung
sollen, und auch hier ist Wissenschaftsministerin Karl vollinhaltlich
recht zu geben, effizient und qualitätsorientiert erfolgen. Der
Wissenschaftsfonds unterstützt mit seiner Tätigkeit Beatrix Karl in
ihrer neuen Funktion und hält die systematische Qualitätsorientierung
für eine unverzichtbare Maxime, um das österreichische
Wissenschaftssystem in die Lage zu versetzen, den hohen Ansprüchen
gerecht zu werden.
Der Wissenschaftsfonds wünscht Beatrix Karl in ihrer neuen
Funktion alles erdenklich Gute und sieht einer konstruktiven
Zusammenarbeit im Geiste ihrer ersten Rede im Plenum des
österreichischen Nationalrates entgegen.
Rückfragehinweis:
Stefan Bernhardt
Tel.: +43 1 5056740 DW 8111
mailto:[email protected]
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1489
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