• 28.01.2010, 13:12:58
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Minister Berlakovich eröffnet internationale Konferenz "Wachstum im Wandel"

500 TeilnehmerInnen aus mehr als 15 Ländern diskutieren über umweltgerechtes, sozialverträgliches und nachhaltiges Wirtschaftswachstum.

Umweltminister Berlakovich mit dem Präsidenten vom Club of Rome Ashok Khosla bei der zweitägigen Konferenz zum Thema "Wachstum im Wandel".

Wien (OTS) - Zwei Tage lang diskutieren ab heute hunderte
WissenschaftlerInnen, FinanzexpertInnen sowie VertreterInnen von
Politik, Wirtschaft, Verwaltung und NGO im Rahmen der Konferenz
"Wachstum im Wandel" die Verbesserung des bestehenden globalen
Wirtschaftssystems. Umweltminister Niki Berlakovich dazu: "Die
Produktion von Gütern und Dienstleistungen hat über Jahre hinweg
starke Zuwächse gebracht und der Gesellschaft in vielen Teilen der
Welt ein hohes Wohlstandsniveau gebracht. Leider wurden aber dabei
der Beipackzettel mit den Nebenwirkungen, wie Klimawandel oder
Artenverlust, außer Acht gelassen. Wir brauchen gerade jetzt ein
Wachstum, das ressourcenschonend und sozialverträglich ist."

Ziel dieser Konferenz ist es daher, Lösungsansätze für eine sozial
verträgliche, gerechte und ressourcenschonende Wirtschaftsweise
anzudenken: "Die ökosoziale Marktwirtschaft bildet für Österreich
schon seit mehr als 20 Jahren eine vernünftige Richtschnur. Gerade
die Wirtschaftskrise hat uns gezeigt, dass wir damit auf dem
richtigen Weg sind." Initiiert wurde die Konferenz vom
Lebensministerium in Zusammenarbeit mit zahlreichen weiteren
Ministerien und PartnerInnen.

Neben Umweltminister Berlakovich erwartet die
KonferenzteilnehmerInnen heute ein breites Spektrum an
GesprächspartnerInnen: Die Globalisierungsforscherin Saskia Sassen
wird in ihrer Keynote auf die Zusammenhänge zwischen
Wirtschaftswachstum und Globalisierung eingehen. Der Präsident des
Club of Rome, Ashok Khosla, diskutiert gemeinsam mit Vertretern der
EU und der UNIDO sowie den Vorständen von REWE und Bank Austria über
die Frage, welche Art von Wirtschaftswachstum langfristig
sozialverträglich und ökologisch sein kann. In weiteren
Diskussionsrunden zu den Themen Geld und Finanzsystem, Wachstum und
Ressourcenverbrauch, soziale Gerechtigkeit und Armut, nachhaltige
Produktion und Konsum sowie regionale Aspekte nehmen u.a. teil: Der
belgische Finanzexperte und Verfechter von Komplementärwährungen,
Bernard Lietaer sowie Bruce Robinson, der sich für ASPO Australia
seit Jahren mit dem globalen Fördermaximum von Öl und Gas sowie
dessen Zeitpunkt und Folgen beschäftigt.

Welche Perspektiven die EU-2020-Strategie für eine nachhaltige
Entwicklung bietet, erläutert John Hontelez, Generalsekretär des
Europäischen Umweltbüros, morgen Freitag. Felix Ekardt, Professor für
Umweltrecht und Rechtsphilosophie, spricht in seiner Keynote zum
Thema Wirtschaftswachstum, Verteilungsgerechtigkeit und
Lebensqualität. In den fünf darauf folgenden Diskussionsrunden zu den
Themen makroöknomische Fragen, Lebensqualität und Messung von
Wohlstand, Arbeit, Governance sowie nachhaltiges Management
diskutiert beispielsweise Juliet B. Schor, eine
US-Soziologieprofessorin, die seit Jahren zu den Themen Arbeit,
Freizeit und Konsum forscht. Der Fokus von Saamah Abdallah liegt
hingegen auf der Entwicklung von neuen Messinstrumenten für
Fortschritt und Wohlergehen. Er berät auch die Eurostat in Luxemburg.

Alle Informationen zur Konferenz sowie die Vorträge der
ReferentInnen gibt es auf www.wachstumimwandel.at.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
tatwort - Gesellschaft für Kommunikation und Projektmanagement
Mag. Sabine Burghart
Tel.: 01/409 55 81 - 15
E-Mai.: [email protected]

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/41

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