OTS0029 / 28.01.2010 / 09:15 / Channel: Politik / Aussender: ÖVP Bundesparteileitung
Stichworte: EU / Seeber / Wasserpolitik / ÖVP


Seeber: Neue Parlamentsarbeitsgruppe Wasser unter Vorsitz von Richard Seeber gegründet =


   Utl.: Wasser ist zentrales Zukunftsthema - Europaparlament nimmt 
Herausforderung an =
    Brüssel, 28. Jänner 2010 (ÖVP-PD) Mit über 60 Teilnehmern von 
Abgeordneten aller Fraktionen, Vertretern der EU-Kommission, des UN-
Entwicklungsprogramms UNDP sowie zahlreicher Vertreter aus 
Wirtschaft, Umweltschutz, Entwicklungspolitik und Regionen war die 
erste Veranstaltung der von Dr. Richard Seeber gegründeten EP-
Intergruppe Wasser ein voller Erfolg. "Es ist höchste Zeit, dem Thema 
Wasser in allen Politikbereichen mehr Gehör zu verschaffen. 
Wassermanagement und Ressourcenschutz dürfen nicht nur 
Umweltpolitiker beschäftigen. Wasser betrifft uns alle - unsere 
Umwelt, unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft. Mein Ziel ist es, 
mit dieser Intergruppe dem Thema Wasser in all seinen Facetten das 
notwendige Gewicht in der Politik zu bieten", so der ÖVP-
Europaparlamentarier. ****
    Die für Wasser- und Meerespolitik zuständigen 
Spitzenrepräsentanten der EU-Kommission, Peter Gammeltoft und Claude 
Rouam, gaben den Teilnehmern einen Überblick über die vielfältigen 
Herausforderungen einer effizienten künftigen Wasserressourcenpolitik 
der EU. "68 Prozent aller Europäer sehen bei der Wasserqualität große 
bis sehr große Probleme auf uns zukommen. 63 Prozent der in einer 
Eurobarometer-Ergebung 2009 Befragten sehen in der Frage der künftig 
zur Verfügung stehenden Wasserressourcen große Herausforderungen", so 
Seeber. "Die für 2012 anstehende Evaluierung der EU-
Wasserrahmenrichtlinie wird sich mit vielen Fragen befassen müssen: 
Wie sichern wir unsere Ressourcen, machen die Wassernutzung 
effizienter, schützen die Verfügbarkeit für alle Bürger und werden 
den zusätzlichen Herausforderungen des Klimawandels gerecht?"
    In der Diskussion wurden von den Teilnehmer vor allem Impulse für 
die Entwicklung neuer Technologien im Wasserbereich, eine 
effizientere Nutzung in der Industrie, eine bessere Umsetzung 
bestehender Wassergesetzgebungen und ein besseres Management auf der 
Nachfragseite genannt. "Ebenso wichtig ist die Gestaltung einer 
Wasserpolitik im internationalen Rahmen durch enge Verknüpfung mit 
der europäischen Entwicklungspolitik. Wir werden dafür sorgen, dass 
das Thema Wasser Einzug in alle relevanten Politikbereiche hält. Die 
heutige Veranstaltung war der Auftakt zu einer breit angelegten Reihe 
von Konferenzen und Expertentagungen", so Seeber abschließend.
Rückfragen: Dr. Richard Seeber MEP, Tel.: +32-2-284-5468 
(richard.seeber@europarl.europa.eu) oder Mag. Philipp M. 
Schulmeister, EVP-ED Pressedienst, Tel.: +32-475-79 00 21 
(philipp.schulmeister@europarl.europa.eu)
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