• 25.01.2010, 11:39:28
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Europäisches Grundsatzdokument zur Sicherheit der Konsumenten: Einheitliche Bestimmungen für den Kontaktlinsenvertrieb

Wien (OTS) - Der europäische Dachverband der
Kontaktlinsenorganisationen und ophthalmologischen Gesellschafen, das
European Contact Lens Forum (ECLF), empfiehlt dringend eine
einheitliche, europaweite Regulierung des Kontaktlinsenvertriebs zur
SICHERHEIT DER KONSUMENTEN. Wie auch die American Optometric
Association (AOA) verdeutlicht die ECLF ihre Forderung, dass
Kontaktlinsen nur von Experten angepasst werden dürfen. Das aktuelle
Grundsatzdokument hat zum Ziel, europaweit uneinheitliche, nationale
Bestimmungen auf eine gemeinsame und einheitliche Basis zu stellen.

Einigkeit besteht darüber, dass unsachgemäße Einweisung und
Handhabung von Kontaktlinsen bedrohliche Folgen für die
Augengesundheit und Sehkraft haben können, die in letzter Konsequenz
bis hin zu einer Hornhauttransplantation führen könnten. Meist fehlen
Information und Beratung zur Kontaktlinsenhygiene und Handhabung von
Kontaktlinsen. Das Risiko einer Augeninfektion ist sehr hoch.

Die Kontaktlinsenanpassung soll NUR durch gesetzlich anerkannte
Kontaktlinsenoptiker erfolgen. Nur sie verfügen über entsprechende
Kenntnisse, Kompetenz und Erfahrung. Jedes Augenpaar, ja jedes Auge
ist individuell, gleiche Augen gibt es nicht. Augenoptiker und
Optometristen erkennen die Bedürfnisse und Erfordernisse.
Funktionalität, Qualität und Linsendesign werden individuell
abgestimmt. Kontaktlinsen spüren wir zwar heute nicht mehr,
argumentiert der Wiener Landesinnungsmeister der Augenoptiker und
Optometristen Anton Koller, sie sind jedoch Fremdkörper, die auf der
Oberfläche der Hornhaut schwimmen. Unprofessioneller Umgang,
Verunreinigungen und eventuelle Verletzungen der Oberfläche können
fatale Folgen nach sich ziehen.

In Übereinstimmung mit den empfohlenen Richtlinien der ECLF
fordert Anton Koller auf, unnötige Risiken zu vermeiden. Für das
Augenlicht ist es wesentlich, die Augen regelmäßig beim Augenoptiker
und Optometristen überprüfen zu lassen. Visuelle Auffälligkeiten und
Veränderungen durch das Tragen von Kontaktlinsen können gemeinsam
besprochen und behoben werden. Nur auf diesem Wege ist es möglich,
schwerwiegende Komplikationen im Vorfeld zu vermeiden. Dies gilt für
korrektive und nicht-korrektive Kontaktlinsen gleichermaßen.

Rückfragehinweis:
Anton Koller, MSc. Clinical Optometry, Landesinnungsmeister
Landesinnung Wien der Augenoptiker, Tel.: 01/51450-2208

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1362

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