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OTS0078   18. Jan. 2010, 10:39

Mikl-Leitner: NÖ setzt neue Maßstäbe in Pendlerhilfe

Für Pendler gibt es im Durchschnitt um 100 Euro mehr


"Gerade in Zeiten der steigenden Treibstoffpreise und der steigenden Tarife für öffentliche Verkehrsmittel greifen wir den Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher mit einer höheren und verbesserten Pendlerhilfe kräftig unter die Arme. Die neue Pendlerhilfe gesteht den Pendlern in Niederösterreich nicht nur höhere Tarife zu, sondern umfasst gleichzeitig auch ein klares und übersichtliches Fördersystem durch fünf Kilometerzonen, sowie eine Entbürokratisierung durch ein neues und vereinfachtes Antragsformular", erklärt VP-Soziallandesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

Das neue System ist weggegangen von dem komplizierten Errechnen von 40 Prozent oder 60 Prozent des Preises von 11 Monatskarten der ÖBB der jeweiligen Entfernungskategorie hin zu einem 5-Zonen-System. "So weiß in Zukunft schon jeder Pendler im Voraus, wie hoch die Pendlerhilfe sein wird. Im Schnitt bekommt jeder Pendler jetzt um 100 Euro mehr. Ein entsprechender Antrag soll noch im Jänner von der NÖ Landesregierung beschlossen werden", so Mikl-Leitner.

"Generell geht aus dem Vergleich der durchschnittlichen Förderhöhen der Jahre 2009 und 2010 ganz klar hervor, dass die durchschnittliche Förderhöhe im heurigen Jahr 2010 um 100 Euro höher ist, als noch im Vorjahr. Damit unterstützen wir die Niederösterreicher vorbildhaft im Bundesvergleich", so Mikl-Leitner. 80 Prozent der Förderempfänger profitieren davon. Insgesamt investiert das Land NÖ in die Pendlerhilfe im Jahr 2010 rund 5,5 Mio. Euro.

Die Neuregelung bringt auch eine Steigerung der Kundenfreundlichkeit durch ein neues einfacheres Antragsformular mit sich. Bisher musste ein Antragsteller das richtige Antragsformular auswählen und auch sämtliche Nachweise zur Einkommens- und Familiensituation (Einkommensnachweise aller Familienmitglieder im Haushalt, sämtliche Meldebestätigungen, Dienstgeberbestätigungen, Nachweise über Familienbeihilfebezug, etc.) einreichen und mitschicken. Ab sofort füllt der Antragsteller ein einfach gestaltetes übersichtliches Formular aus, hat somit weniger Zeit- und Arbeitsaufwand.

Wichtiger Benefit: Der Pendler kommt ab nun viel schneller zu seinem Geld, weil die Abwicklung durch die Abteilung viel schneller geht.

Grundlage für die Beantragung und Auszahlung der NÖ Pendlerhilfe bildet die Einkommensgrenze, die vom Land Niederösterreich bereits Anfang 2008 um 20 Prozent hinaufgesetzt wurde, damit mehr Niederösterreicher in den Genuss der NÖ Pendlerhilfe kommen können. So konnten statt bisher 8.000 Menschen nach der Anhebung über 11.000 Menschen finanziell unterstützt werden.

So beläuft sich die Einkommensgrenze (Brutto) heuer auf:

  • 1. Erwachsener 1.950 Euro
  • 2. Erwachsene 1.570 Euro
  • 3. Alleinerzieher 2.320 Euro
  • 4. je Kind 600 Euro
  • 5. Lehrlinge 500 Euro

Für Lehrlinge wird wie bereits in der Vergangenheit ab einer Entfernung von 3 Kilometern die Lehrlingspendlerhilfe gewährt. So wird "unter" der neuen Zone 1 eine "Lehrlingszone" von 3 bis 24 Kilometern eingezogen für die ein Lehrling im Jahr 220 Euro Förderung bekommt.

Die 5 Zonen teilen sich wie folgt auf: 1. Zone 25 - 49 km Jahresförderung Euro 450,-- 2. Zone 50 - 79 km Jahresförderung Euro 720,-- 3. Zone 80 - 129 km Jahresförderung Euro 820,-- 4. Zone 130 - 199 km Jahresförderung Euro 1.020,-- 5. Zone über 200 km Jahresförderung Euro 1.220,--

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OTS0078 2010-01-18 10:39 181039 Jän 10 NNV0001 0494



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