- 14.01.2010, 14:30:45
- /
- OTS0209 OTW0209
Erdbeben in Haiti: SOS-Kinderdorf plant rasche Nothilfemaßnahmen
Innsbruck (OTS) - Noch immer keine Nachrichten aus den
SOS-Kinderdorf-Einrichtungen in Haiti - und damit weiter Hoffen und
Bangen, wie es den Kindern und Mitarbeitern geht. Erste
Nothilfemaßnahmen werden vorbereitet. SOS-Kinderdorf bittet die
Menschen in Österreich um Unterstützung.
Zwei Tage nach dem verheerenden Erdbeben mit tausenden Toten auf
Haiti ist noch immer nicht absehbar, ob und in welchem Umfang die
SOS-Kinderdorf-Einrichtungen betroffen sind. Fehlende Infrastruktur
und Stromversorgung haben einen direkten Kontakt bislang unmöglich
gemacht. Richard Pichler, Generalsekretär von SOS-Kinderdorf
International: "Wir haben noch keine konkreten Informationen, müssen
aber davon ausgehen, dass auch unsere SOS-Kinderdörfer Schäden
erlitten haben und Kinder und Mitarbeiter verletzt wurden."
Die große Sorge gilt vor allem dem SOS-Kinderdorf Santo, nahe der
Hauptstadt Port-au-Prince, das nur wenige Kilometer vom Epizentrum
des Bebens entfernt liegt. Besser stehen die Chancen für das weiter
entfernte SOS-Kinderdorf Cap Haitien im Nordosten Haitis, dass es von
schweren Auswirkungen des Bebens verschont geblieben ist. Daher
sollen von dort aus die geplanten Nothilfemaßnahmen für Kinder und
Familien organisiert werden. Unterstützt wird SOS-Kinderdorf Haiti
von einem SOS-Kinderdorf Team der angrenzenden Dominikanischen
Republik, das bereits auf dem Weg ins Krisengebiet ist.
Nothilfemaßnahmen für Kinder und Familien
Als erstes geht es darum, Kinder und Familien in der Nachbarschaft
der SOS-Einrichtungen mit dem Notwendigsten zum Überleben zu
versorgen: Wasser, Nahrung, Kleidung, Medikamente. Im nächsten
Schritt sollen Notunterkünfte geschaffen und die Menschen weiter
grundversorgt sowie vor allem Kinder auch psychologisch betreut
werden. Parallel dazu wird SOS-Kinderdorf gemeinsam mit Partnern vor
Ort alles tun, um Kinder und ihre Familien wieder zusammenzuführen.
Erst wenn das ganze Ausmaß der Katastrophe ersichtlich ist und die
sicher über Wochen und Monate gehenden Nothilfemaßnahmen gewirkt
haben, wird SOS-Kinderdorf mit langfristigen Maßnahmen und dem
Wiederaufbau beginnen..
Unterstützung durch Soforthilfe-Patenschaft
SOS-Kinderdorf Präsident Helmut Kutin und Christian Moser,
Geschäftsführer von SOS-Kinderdorf in Österreich, bitten die
Österreicherinnen und Österreicher um Unterstützung, um die Not der
Kinder und Familien in Haiti zu lindern - mit einer Spende oder
befristeten Patenschaft. Infos dazu:
Service Telefon 0800/808081 (kostenlos) und
www.sos-kinderdorf.at/soforthilfe
Spendenkonto: PSK. 1.566.000 "Haiti" BLZ 60.000.
In Haiti gibt es neben zwei SOS-Kinderdörfern zwei
SOS-Jugendeinrichtungen, zwei SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen, ein
SOS-Berufsbildungszentrum und vier SOS-Sozialzentren - in denen rund
570 Kinder und Jugendliche dauerhaft betreut werden. Rund 2.600 junge
Menschen und Erwachsene erhalten Unterstützung durch die Familien
stärkende Programme von SOS-Kinderdorf.
Rückfragehinweis:
Viktor Trager, SOS-Kinderdorf/Presse
mobil: 0676/88144 201
mailto:[email protected]
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/191
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SOS






