Rädler: ÖVP verlangt mehr Courage vom Koalitionspartner bei Erstaufnahmezentrum

Darabos' Rückrudern "echt schwach, wenn nicht feig

Wien, 04. Jänner 2010 (ÖVP-PK) "Die ÖVP verlangt mehr Courage vom Koalitionspartner", so ÖVP-Integrationssprecher Johann Rädler in der Causa um das Asyl-Erstaufnahmezentrum Süd. "Man kann nicht beim ersten Gegenwind ein notwendiges, aber unpopuläres Regierungsprojekt fallen lassen und schwächeln." Dies zeige sich auch anhand der aktuellen Aussagen von Verteidigungsminister Darabos: "Das Rückrudern von Darabos mit dem gänzlichen Fallenlassen eines dritten Asyl-Erstaufnahmezentrums ist echt schwach, wenn nicht feig." ****

Auch die Aussagen Darabos, wonach die Zahlen der Asylwerber abnehmen, weist Rädler zurück: "Allein in der Woche vom 21. bis 27. Dezember 2009 wurden 307 Anträge auf Asyl gestellt. Man kann nicht von Rückgang sprechen, wenn man Zahlen und Zustände in den bestehenden Zentren Thalham und Traiskirchen kennt. Und die Anträge steigen", verweist Rädler auf aktuelle Zahlen des Innenministeriums, wonach 2007 11.921 Asylanträge gestellt wurden, 2008 bereits 12.841 und im November 2009 waren dies sogar 14.372 Anträge.

"Innenministerin Fekter steht zu ihrer Verantwortung und agiert mit Courage und Konsequenz, um eine Entlastung für die bestehenden Asyl-Erstaufnahmezentren Thalham und Traiskirchen zu schaffen. Ein drittes Zentrum ist unabdingbar", so der ÖVP-Integrationssprecher, der weiters appelliert: "Nur mit Kritik und dem Abschieben der Verantwortung kommt man nicht weiter. Wir müssen gemeinsam eine Lösung finden und nicht ein Projekt von Bundesland zu Bundesland verschieben", so Rädler abschließend.

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