ÖAMTC-Flugrettung hob im Vorjahr 13.930 Mal ab

Bei durchschnittlich 38 Rettungsflügen pro Tag wurden österreichweit rund 12.965 Patienten versorgt

Wien (OTS) - "Auch das Jahr 2009 hat einmal mehr gezeigt, dass die ÖAMTC-Flugrettung aus einem modernen österreichischen Gesundheitssystem nicht mehr weg zu denken ist", fasst der Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, Reinhard Kraxner das abgelaufene Jahr zusammen. "Die 16 Notarzthubschrauber des Clubs wurden 2009 insgesamt 13.930 Mal gebraucht. Bei durchschnittlich über 38 Einsätzen pro Tag versorgten die Gelben Engel der Luft insgesamt rund 12.965 Patienten." Rechnet man nur die reinen Flugminuten zusammen, wäre ein einziger ÖAMTC-Notarzthubschrauber im Vorjahr mehr als 244 Tage ununterbrochen in der Luft gewesen. Die 48 Piloten, über 280 Notärzte und die rund 250 Flugrettungssanitäter des Roten Kreuzes, der Wiener Rettung und der Bergrettung waren rund 75.000 Stunden in Bereitschaft, um Menschen zu helfen. "Und da ist die für Übungen, Aus- und Fortbildung aufgewandte Zeit noch nicht mit eingerechnet", ergänzt der Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung.

"Oberstes Ziel der ÖAMTC-Notarzthubschrauber-Crews ist es, Verletzten nach Unfällen oder Patienten mit akuten Erkrankungen rasch die notwendige medizinische Hilfe zu leisten", erläutert Kraxner. "Das Einsatzspektrum dabei ist breit gefächert." Fast die Hälfte aller Einsätze (43,4 Prozent) wurde wegen internistischer und neurologischer Notfälle, wie akute Herzerkrankungen oder Schlaganfälle, geflogen. Bei rund 29,7 Prozent aller Einsätze wurden die ÖAMTC-Notarzthubschrauber zu Unfällen gerufen, die sich bei der Arbeit, in der Schule, in der Freizeit oder im häuslichen Umfeld ereignet haben. Lediglich 10,8 Prozent der Einsätze erfolgten nach Verkehrsunfällen. Die meisten Einsätze, nämlich 1.445 flog "Christophorus 9" in Wien. "Christophorus Europa 3" in Suben folgt mit 1.235 Einsätzen vor "Christophorus 3" in Wiener Neustadt (1.137 Einsätze).

Gesetzlicher Rahmen für die Flugrettung in Österreich wurde neu geregelt

Bei Rettungsflügen geht es in erster Linie um maximale Sicherheit für Patienten Crew, Passagiere und unbeteiligte Dritte. Um diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden, setzt die ÖAMTC-Flugrettung auf bestens ausgebildete Mitarbeiter sowie modernste Hubschrauber. "Bereits seit dem Ende der 1990er Jahre existieren europaweit Vorgaben bezüglich der Sicherheitsanforderungen in der Flugrettung", hält der Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung fest. "Seit 1. Jänner 2010 gelten diese nun auch in Österreich." Unter anderem sehen diese vor, dass nur noch Hubschrauber mit einer speziellen Zulassung (Kategorie A), die die höchste Leistungsklasse erfüllen können, eingesetzt werden dürfen. Das wesentlichste Sicherheitsmerkmal derartiger Helikopter sind zwei elektronisch gesteuerte, leistungsstarke Turbinen, die verbunden mit einem speziellen An- und Abflugverfahren, auch bei Ausfall eines Triebwerkes eine sichere Landung bzw. Rückkehr zum Landeplatz gewährleisten. "Gerade in dicht verbauten Gebieten, in denen Notarzthubschrauber vermehrt operieren, kommt diesem Sicherheitsaspekt große Bedeutung zu", erklärt der Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. Der ÖAMTC hat bereits 1997 begonnen, seine Flotte sukzessive auf modernste Sicherheitsstandards umzustellen. Der seit 1999 flächendeckend beim ÖAMTC eingesetzte Hubschrauber EC 135 erfüllt alle vorgeschriebenen notwendigen Kriterien.

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