LH Dörfler: Kärnten erfüllt die Memorandumsquote in vollem Ausmaß

SP-Bundesgeschäftsführerin Rudas sollte schleunigst Nachhilfeunterricht bekommen - Asylpolitik in Kärnten beispielgebend und unantastbar

Klagenfurt (OTS) - In Reaktion auf die unqualifizierte Aussage von SP-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas, nach welcher Kärnten seine Quote bei der Aufnahme von Asylwerbern nicht erfülle, zeigte sich der Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler amüsiert. "Rudas sollte sich schleunigst um Nachhilfeunterricht bemühen", so Dörfler. "Kärnten erfüllt die Memorandumsquote, welche von den Landeshauptleuten Haider, Pühringer, Pröll und Häupl im Jahr 2005 beschlossen wurde, zu beinahe 100 Prozent."

Kärnten hat aufgrund der Art. 15a- B-VG Vereinbarung, welche die vorübergehende Grundversorgung für hilfs- und schutzbedürftige Asylwerber regelt, nach einer Vereinbarung mit der verstorbenen Innenministerin Liese Prokop eine Memorandumsquote von 1.169 Asylwerbern zu erfüllen. Mit Jahresende 2009 wurden in Kärnten 1.087 Asylwerber übernommen und untergebracht - für die restlichen Personen übernimmt Kärnten gesetzlich verankerte Ausgleichzahlungen. "Das Land Kärnten hat seit jeher ausnahmslos alle von Traiskirchen zugewiesenen Asylwerber aufgenommen", betonte der Landeshauptmann.

"Ich lade Rudas gerne nach Kärnten ein um ihr zu zeigen, wie unser Bundesland mit der Vorbildfunktion in Sachen Integrationspolitik umgeht. Eine Einmischung in eine beispielgebende Asylpolitik, wie jene in Kärnten, ist unerwünscht und absolut fehl am Platz. Rudas soll sich besser informieren und unbrauchbare Wortmeldungen für sich behalten", so Dörfler.
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