SPÖ Seiser, Kaiser: Mehr Staatsanwälte für Hypo-Aufklärung nötig

SPÖ Kärnten fordert Bandion-Ortner auf für Aufklärung im Fall Hypo zu sorgen und nicht LR Martinz zu schützen. BZÖ/FPK und ÖVP müssen Parteienfinanzierung offen legen.

Klagenfurt (OTS) - "Der Fall Hypo muss raschest aufgeklärt werden. Ministerin Bandion-Ortner soll endlich dafür sorgen, dass dafür genügend Staatsanwälte zur Verfügung stehen", kritisiert SPÖ-Klubobamnn LAbg. Herwig Seiser Justizministerin Bandion-Ortner. Sie kündigte heute an, diesbezüglich verhandeln zu wollen. Für Seiser ist Gefahr in Verzug. "Wenn Bandion-Ortner nicht rasch dafür sorgt, dass es möglich wird, den Fall Hypo zu durchleuchten, liegt der Verdacht nahe, dass sie ihren Parteikollegen Martinz schützen will", vermutet Seiser. LR Martinz war bekanntlich maßgeblich am skandalösen Hypo-Verkauf involviert. "Bandion-Ortner hat als Richterin bei der BAWAG gut gearbeitet, dies erwarte ich mir auch jetzt im Hypo-Fall", so Seiser.

Auch für LR Peter Kaiser bedarf es im Fall Hypo in vielerlei Hinsicht Aufklärung. "Die BZÖ/FPK und die ÖVP sind gefordert Licht ins Dunkel ihrer Parteienfinanzierung zu bringen", fordert Kaiser. Wie die Presse heute berichtete, sollen die beiden Parteien vom Hypo-Verkauf in zweistelliger Millionen-Höhe profitiert haben. "Alleine, dass es diese Vorwürfe gibt, lässt tief blicken und schlimmes vermuten. Die Herren Parteiobmänner Scheuch und Martinz sind den Kärntnerinnen und Kärntnern Rechenschaft schuldig", so Kaiser. Sowohl Landesholdingaufsichtsratsvorsitzender Martinz als auch Eigentümervertreter LR Dobernig sollen ihre Funktionen in der Holding ruhend stellen, bis die Sache geklärt ist. (Schluss)

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