Kräuter zu Hypo: "Aufklärung, Konsequenzen, Schadenersatz"

Seehofer-Forderung verfrüht

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter appelliert im Zusammenhang mit dem Milliardendesaster der Hypo Alpe Adria und der BayernLB an alle Beteiligten, mögliche Schadenersatzforderungen erst nach lückenloser Aufklärung aller Vorgänge zu quantifizieren. Kräuter: "Sollten bei dem Bankendeal der Hypo mit der BayernLB verbotene Insiderabsprachen stattgefunden haben, hat dies strafrechtliche Konsequenzen und die Hypo-Investoren müssen den von ihnen verursachten Schaden ersetzen. Darüber hinaus ist derzeit eine Lizitation von Schadenersatzforderungen nicht sinnvoll, zuvor müssen alle Fakten auf den Tisch." ****

Die einzig sinnvolle Vorgangsweise umfasse für die SPÖ drei Schritte. Kräuter: "Erstens Aufklärung durch staatliche Stellen, die Justizbehörden und den Untersuchungsausschuss in Kärnten, zweitens strafrechtliche Konsequenzen, drittens zivilrechtliche Konsequenzen und die Quantifizierung von Schadenersatzforderungen." Die Forderung des Bayrischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer in der Höhe von 650 Millionen Euro sei demgemäß verfrüht. Es sei zu hoffen, dass sich der Anteil des österreichischen Steuerzahlers an der Rettung der Hypo Alpe Adria nachträglich reduzieren werde, so Kräuter abschließend. (Schluss) sv

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/195

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0002