ÖVP-Tauschitz: Seisers Rücktrittsforderung ist ein taktisches Manöver ohne sachlichen Anlass

CO Tauschitz sieht in Seisers Forderungen Versuch, sich parteiintern zu profilieren

Klagenfurt (OTS) - Als parteipolitisch motiviert bezeichnet ÖVP Clubobmann Stephan Tauschitz die Forderung seines roten Kollegen Herwig Seiser, der ihn aufforderte den Vorsitz des neuen U-Ausschusses im Ktn. Landtag an die SPÖ zu übergeben. "Ich bin mehrheitlich zum Vorsitzenden gewählt worden und überzeugt davon, dass dieser Untersuchungsausschuss einwandfreie Arbeit leisten wird. Seisers Forderungen und Pauschalurteile haben in Wahrheit keinen sachlichen Anlass. Dass er gerade jetzt mit dieser absurden Forderung vorprescht, ist ein taktisches Manöver, um sich im internen Machtkampf um die Parteispitze der Kärntner Roten auch noch irgendwie profilieren zu können", so der ÖVP Clubobmann in einer ersten Reaktion auf die Presseaussendung Seisers.

Der erste U-Ausschuss zur Hypo Bank wurde im Lichte der Vorwürfe seitens der SPÖ geführt, die Bank sei viel zu billig an die Bayern verkauft worden, sie sei weit mehr wert gewesen. Selbst in Inseraten schrieb die SPÖ, die Bank sei verscherbelt worden. Heute, so Tauschitz, würde sie davon nichts mehr wissen wollen und behaupte das Gegenteil, die Bank sei zu teuer verkauft worden. "Wie ein Fähnchen im Wind dreht sich die Meinung der SPÖ dorthin, wo sie sich die meiste Aufmerksamkeit erhofft. Die Preisfindung fand damals in der Bank statt und nicht auf politischer Ebene. Das Land Kärnten hat Gutachten darüber eingeholt, ob der Preis angemessen war. Die SPÖ hat im ersten Ausschuss wohl nicht genau aufgepasst. Ich hoffe Seisers Mannschaft wird dieses Mal mit mehr Aufmerksamkeit bei der Sache sein und nicht wieder ihre Mitarbeit verweigern", so Tauschitz abschließend. (Schluss)

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