Spitzenplatz statt roter Laterne: OÖ muss bei Bildung aufholen

Frais: "Derzeit ist OÖ leider Schlusslicht bei schulischer Ganztagsbetreuung."

Linz (OTS) - In vielen Bereichen hat Oberösterreich im Bundesländervergleich die Nase vorn oder ist zumindest im Spitzenfeld dabei. "Diesen hohen Anspruch an uns selbst müssen wir auch im Bildungs- und Schulbereich wahren - denn die oberösterreichischen Kinder und Jugendlichen verdienen die beste Schulbildung. Jetzt besteht für Oberösterreich die Möglichkeit mit der Neuen Mittelschule einen positiven Schub nach vorne zu machen - Voraussetzung dafür ist jedoch eine bundesgesetzliche Änderung des Schulversuchsparagraphen bis zum Ende der Frist am 22. Jänner 2010, damit alle 55 beantragten oberösterreichischen Neuen Mittelschulen genehmigt werden können. Die Bundes-SPÖ und Bildungsministerin Schmied sind dabei klar auf der Seite Oberösterreichs - überzeugt werden müssen noch die Bundes-ÖVP und Vizekanzler Pröll. Dafür wird der volle Einsatz von Landeshauptmann Pühringer und Bildungsreferentin Hummer notwendig sein", argumentiert SP-Klubobmann Dr. Karl Frais.

Der Österreich-Durchschnitt bei den Tagesbetreuungsplätzen für 6-14jährige Pflichtschüler beträgt 12,7%. Die Top-Bundesländer wie Wien (30,5%), Vorarlberg (17,3%) oder Burgenland (14%) liegen sogar deutlich über dem Durchschnitt. Oberösterreich hingegen belegt in der Tagesbetreuungsplatz-Statistik den unrühmlichen letzten Platz mit 5,7% hinter dem vorletzten Tirol (6,5%). "Damit Oberösterreich auch bei der Bildung in Zukunft zum Spitzenfeld aufschließen kann, müssen wir in allen Bereichen Initiativen setzen. Im Kindergartenbereich ist mit dem Gratiskindergarten ein erster Schritt gelungen. Am universitären Sektor sind der Ausbau des Fachhochschulwesens und die neuen Institute der Universität Linz klar positiv zu nennen. Wo es derzeit aber noch akuten Nachholbedarf gibt, ist der Schulsektor -die vielen motivierten Lehrerinnen und Lehrer müssen auch ausreichende Möglichkeiten bekommen, durch moderne pädagogische Ansätze und Zusatzangebote an den Schulen für Verbesserungen zu sorgen - die Neuen Mittelschulen bieten die Chance dafür", stellt der SP-Klubobmann fest. Deshalb müssen jetzt alle Verantwortlichen in Oberösterreich - allen voran Landeshauptmann Pühringer und Bildungsreferentin Hummer - den Druck auf die ÖVP-Bundesspitze erhöhen, um die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Genehmigung der Neuen Mittelschulen in Oberösterreich zu schaffen.

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