Hofer: Gemeinsame Obsorge: FPÖ begrüßt Vorstoß Bandion-Ortners

Hoffen, dass sich dieses in Deutschland seit zehn Jahren bewährte Modell auch in Österreich durchsetzt

Wien (OTS) - Der stellvertretende Bundesparteiobmann der FPÖ,
NAbg. Norbert Hofer, begrüßt die Aussagen von Justizministerin Bandion-Ortner zur gemeinsamen Obsorge. Bisher sei diesbezügliche Anträge der FPÖ von den Regierungsparteien immer wieder abgelehnt worden. Bandion-Ortner verdiene daher ein großes Lob und habe die volle Unterstützung der Freiheitlichen. Hofer wies auch darauf hin, dass die FPÖ auch eine Petition für die Einführung der gemeinsamen Obsorge laufen habe. "Ich hoffe, dass sich dieses Modell, das sich seit zehn Jahren in Deutschland bewährt, auch in Österreich durchsetzt."

In Österreich gibt es bereits das Modell der freiwilligen gemeinsamen Obsorge. Eine Studie hat sich mit den Auswirkungen beschäftigt und bescheinigt wesentliche Vorteile: Es kommt zu einer schnelleren Beruhigung der Konflikte zwischen den Eltern, zu häufigeren Kontakten des Kindes mit dem getrennt lebenden Elternteil und zu einer zehnmal niedrigeren Kontaktabbruchsrate als bei alleiniger Obsorge. Auch der Unterhalt wird pünktlicher gezahlt und vom Verpflichteten vor allem als angemessen angesehen.

"Es gibt in Österreich zigtausende Betroffene, die als verantwortungsvoller Elternteil ihre Kinder wegen eines Streits über das Besuchsrecht über Jahre hinweg nicht sehen dürfen. Diesen Menschen muss dringend geholfen werden", verlangt Hofer.

Die Unterschriftenaktion auf der Webseite www.gemeinsame-obsorge.at läuft bis Sommer 2010.

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