BZÖ-Petzner: Fekter soll Pläne für drittes Asyllager aufgeben

Klares Nein des BZÖ zu Erstaufnahmezentrum in Kärnten

Wien (OTS) - Angesichts der verblüffenden Erkenntnis seitens
der Regierungsspitze, dass sich das Südburgenland nicht im Süden befindet, sondern Eberau im Osten liegt, fordert BZÖ-Generalsekretär Stefan Petzner "ein sofortiges Ende des peinlichen Regierungsstreites um ein Asyllager, das niemand braucht - weder im Osten noch im Süden". Weder seien derzeit Traiskirchen oder Thalham überbelegt, noch könne es das Ziel der Bundesregierung sein, mehr Asylwerber nach Österreich zu holen. Deshalb müsse es einen gänzlichen Verzicht auf das geplante dritte Erstaufnahmezentrum geben.

"Innenministerin Fekter soll sich um schnellere Asylverfahren und die konsequente Befolgung der bestehenden Gesetze kümmern, anstatt sich in Kleinkriege mit allen südlichen Bundesländern zu verstricken. Die "Ministerin für inneren Dilettantismus" hat sich nach Kärnten auch im Burgenland eine klare Abfuhr geholt. Gegen den Willen der Bevölkerung ein Asyllager hinterrücks errichten zu wollen, ist absurd und zeigt deutlich, wie abgehoben Maria Fekter mittlerweile ist. Das BZÖ ist strikt gegen die Errichtung eines dritten Erstaufnahmezentrums, egal in welchem Bundesland, denn ein solches Asyllager ist einfach nicht notwendig", betont Petzner, der die Bundesregierung abschließend davor warnt, nach ihrem Burgenland-Desaster es jetzt wieder in Kärnten zu versuchen. "Wenn sie ein Asyllager in Kärnten errichten wollen, dann erleben sie einen Proteststurm gegen den der Widerstand im Burgenland ein laues Lüftchen war, Frau Innenministerin Fekter".

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