Hypo-Skandal: Pacher fordert weitreichende Schritte

Landesregierung soll Einsparungs- und Reformprogramm vorlegen. Der geplante Jugendtausender ist das falsche Signal zur falschen Zeit, kritisiert WK-Präsident Pacher.

Klagenfurt (OTS) - Anstatt die Privatwirtschaft für die Verfehlungen der ehemaligen Landesbank büßen zu lassen, sollte das Land Kärnten Einsicht zeigen und ein sofortiges Reform- und Sparprogramm einleiten, verlangte heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Franz Pacher: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das Land Kärnten unter diesen Rahmenbedingungen weiter die Spendierhosen - etwa in Form des Jugendtausenders -leisten kann." Weitere Millionen aus dem Zukunftsfonds zu verjuxen, sei wie die Bargeldverteilung beim Teuerungsausgleich das völlig falsche Signal zur falschen Zeit, unterstrich Pacher.

Betriebe als Retter in der Not

Pacher warnte erneut davor, im Zuge der Hypo-Verstaatlichung die Kärntner Wirtschaft für die skandalösen Machenschaften von Politik und Bank-Management büßen zu lassen: "Das ist meine feste Überzeugung: Nur seine innovativen und tatkräftigen Unternehmen werden das Bundesland Kärnten aus der Budgetfalle befreien können, in die sie die unheilige Allianz kurzsichtiger Politik und verantwortungsloser Bankmanager gebracht hat."

Polit-Skandal nicht der Wirtschaft umhängen!

Er setze sich jedenfalls auch im beginnenden Wirtschaftskammerwahlkampf für die Interessen der Betriebe ein, unterstrich Pacher: "Ich werde verhindern, dass unter dem Eindruck des Hypo-Skandals das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird und die Kärntner Betriebe unter dieser Politpleite zu leiden haben, für die sie nicht das Geringste können!"

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