Nach lebensgefährlicher Infektion: ARBÖ-Mitglied aus Süditalien zurückgeholt

ARBÖ-Sicherheits-Pass übernimmt die vollen Kosten für den Heimtransport

Wien (OTS) - Es sollte ein erholsamer Camping-Urlaub im landschaftlich reizvollen süditalienischen Apulien werden. Das Ehepaar A. wollte dem winterlichen Mostviertel für ein paar sonnige Tage entfliehen. Leider kam es allerdings ganz anders als geplant.

Bereits wenige Tage nach Ankunft auf einem Campingplatz nahe Foggia entdeckte Aloisia A. einen verdächtigen Fleck auf ihrem Oberschenkel, der sich rasch vergrößerte und bald zu bluten begann. Als auch noch der Fuß vom Knöchel bis zum Oberschenkel anschwoll brachte Herr A. seine Gattin sofort ins nächste Krankenhaus, das rund 70 Kilometer vom Campingplatz entfernt war. Im Krankenhaus kam zusätzlich noch sehr starker Durchfall dazu. Auf Grund der Sprachschwierigkeiten - die Ärzte sprachen weder Englisch, noch Deutsch - konnte sich das Ehepaar auch im Krankenhaus nicht verständigen. Außerdem verweigerten die Ärzte Herrn A. seine Frau zu sehen. Da sich der Allgemeinzustand seiner Frau binnen weniger Stunden rapide verschlechterte, wandte sich Herr A. verzweifelt an seine Tochter in Österreich. Diese erinnerte sich, dass ihr Vater ARBÖ-Mitglied ist und auch einen ARBÖ-Sicherheits-Pass abgeschlossen hatte. Die Tochter nahm sofort Kontakt mit den Spezialistinnen und Spezialisten des ARBÖ-Reisenotrufes auf.

Der medizinische Partner des ARBÖ - die Internationale Flugrettung Austria (IFRA) - konnte als aller Erstes eine Verständigung zwischen der Patientin und den behandelnden Ärzten herstellen. Im Zuge der Gespräche mit den Ärzten wurde relativ rasch klar, dass Aloisia A. an einer sehr gefährlichen bakteriellen Infektion litt. Da die ärztliche Behandlung und Betreuung in Italien nicht gewährleistet werden konnte, entschlossen sich die Profis des ARBÖ-Reisenotrufes zusammen mit der IFRA einen Notarztwagen loszuschicken um Aloisia A., die mittlerweile das Bewusstsein verloren hatte, so rasch als möglich nach Österreich zurückzuholen. Ein Transport mit dem Ambulanzjet war auf Grund einer Vorerkrankung im Bereich der Halswirbelsäule leider nicht möglich.

"Glücklicherweise waren die Ärzte und Pfleger der IFRA rechzeitig vor Ort. Noch ein bis zwei Tage länger in der italienischen Klinik hätten für meine Gattin tödlich enden können. Meine Gattin, die drei Tage später in der Klinik in Amstetten aufgewacht ist, und ich sind dem ARBÖ für den raschen Transport sehr dankbar", so Johann A. Über die Kosten von rund 6.000 EUR musste sich Herr A. als Inhaber des ARBÖ-Sicherheits-Passes keine Sorgen machen. Diese wurden zur Gänze vom ARBÖ übernommen.

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