"profil": Arigona Zogaj "Mensch des Jahres"

Eine normale Jugendliche, die sich in die Geschichte des Landes einschrieb

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin "profil" widmet die erste Titelgeschichte im neuen Jahr dem "Menschen des Jahres". Die Wahl fiel dieses Mal auf Arigona Zogaj. Die Begründung: Die junge Kosovarin, die am 12. Jänner ihren 18. Geburtstag feiert, legte das Versagen der heimischen Zuwanderungspolitik unter ein Brennglas und hat sich damit - ohne es zu wollen - in die Geschichte des Landes eingeschrieben. Arigona Zogaj hat Österreich wie kaum jemand sonst polarisiert. Die Mehrheit sieht in ihr eine Symbolfigur des Asylmissbrauchs, einen Testfall für den Rechtsstaat, eine Ikone der Medien. "profil" beschreibt ihr Leben abseits dieser Öffentlichkeit. Arigona spricht über ihre Familie, ihre Erlebnisse im Kosovo, über ihren Alltag zwischen Linz und Frankenburg, vom Rückhalt in der Schule, von ihrer Sehnsucht, eine normale Jugendliche zu sein, über ihren Nervenzusammenbruch im Herbst und von ihrer Angst, am falschen Ort beim Lächeln erwischt zu werden: "Dann heißt es gleich: Die kann man eh abschieben."

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