Wohlmuth: "Ausbeuter"-Sager von JVP-Obmann Kurz gegenüber Pensionisten wohl ein dummer Silvesterscherz

Schluss mit der neuerlichen Pensionistenbeschimpfung!

Wien (OTS) - Als "dummen Silvesterscherz" bezeichnete Pensionistenverbands Generalsekretär Andreas Wohlmuth die Aussage von Junge-ÖVP-Obmann Sebastian Kurz, der im Ö1-Interview die gesetzliche Pensionsanpassung 'Ausbeutung' nannte", reagierte Pensionistenverbands-Generalsekretär Andreas Wohlmuth auf die neuerliche Verbalentgleisung des JVP-Obmannes. Wohlmuth: "Schluss mit der neuerlichen Pensionistenbeschimpfung! Die Pensionisten sind keine Ausbeuter! Sie haben - unter für heute Junge unvorstellbaren Bedingungen - unser Österreich aufgebaut und zu einem Land mit höchster Lebensqualität gemacht! Und Kurz soll endlich zur Kenntnis nehmen, dass die Pensionen keine Geschenke des Staates sind, sondern die Gegenleistung für ein arbeitsreiches Leben. Die Pensionisten haben entsprechend ihrer Beitragshöhe und Beitragsdauer einen Leistungsanspruch erworben!"

Wohlmuth wies darauf hin, dass die Durchschnittspension in der gesamten Pensionsversicherung rund 900 Euro ausmacht. Bei diesen Pensionen zählt jeder Cent, deshalb hat der Pensionistenverband für die volle Abgeltung der Teuerung gekämpft und diese auch erreicht. Und Kurz soll dabei beachten, dass kaufkraftgesicherte Pensionen die Wirtschaft stützen und damit die Arbeitsplätze der Jungen sichern. Das ist gerade in Zeiten wie diesen dringend notwendig!", so der Pensionistenverbands-Generalsekretär.

Wohlmuth appellierte neuerlich an Kurz, statt alle Pensionisten zu beleidigen, sich gemeinsam mit den Seniorenorganisationen über neue Formen der Finanzierung der Pensionen, der Gesundheitsversorgung und der Pflege zu unterhalten. "Hier hat der Pensionistenverband, übrigens unterstützt vom ÖVP-Seniorenbund, den Vorstoß gemacht, wertschöpfungsbezogene Elemente in die Bemessungsgrundlage zur Finanzierung der Sozialsysteme aufzunehmen. Damit werden arbeitsintensive Unternehmen entlastet!", so Wohlmuth. Der PVÖ-Generalsekretär abschließend: "Kurz soll seine 'kurz-sichtigen' Ansichten im Neuen Jahr sein lassen und sich als Neujahrsvorsatz die Solidarität der Generationen vornehmen!"

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