AK kritisiert: KonsumentInnen-Geld wird in unrentablen Biogasanlagen verbrannt

ARGE Kompost verwechselt Bauernförderung mit Klimapolitik

Wien (OTS) - Die AK ist für den Ausbau effizienter und innovativer erneuerbarer Energieformen wie Wasser- oder Windkraft und weist damit die Behauptungen der ARGE Kompost aufs Schärfste zurück. Wofür die AK nicht steht, ist die Fortsetzung von unwirtschaftlichen und ökologisch wenig ergiebigen Technologien. Es ist keine zukunftsweisende Klimapolitik, wenn von KonsumentInnen finanzierte Fördergelder in unrentable Biogasanlagen verschleudert werden, die größtenteils Nahrungsmittel verbrennen, kritisiert die AK. Außerdem schaffen kleine Biogasanlagen kaum Arbeitsplätze.

Die AK rechnet vor: Mit dem von Biogasbetreibern gewünschten Preis von 19,5 Cent pro Kilowattstunde bekommen die Betreiber selbst auf Basis der vorsichtigsten Gutachten einen Mehrgewinn von rund 1,7 Millionen Euro über die Anlagenlaufzeit gesichert. Die AK geht sogar von Überförderungen von mehr als zwei Millionen Euro aus - das geht auf Kosten der KonsumentInnen und des gesamten Ökostromausbaus.

Auch bei der Ökobilanz schneiden die Biogasanlagen schlecht ab:
Nicht nur, dass oft ozonschädigende Methangase freigesetzt werden, sind sie auch eine der teuersten Formen, um CO2 zu vermeiden: Eine Tonne CO2 durch Biogas zu vermeiden, kostet 270 Euro, bei Windkraft nur 60 Euro.

Bauernförderung soll weiterhin durch Argrarmittel erfolgen und nicht unter dem Deckmäntelchen des Klimaschutzes. Damit wird verhindert, dass sich nachhaltige, innovative Energiegewinnungstechnologien durchsetzen, sagt die AK.

Rückfragen & Kontakt:

AK Wien Kommunikation
Doris Strecker
Tel.: (+43-1) 501 65-2677, mobil: (+43) 664 845 41 52
doris.strecker@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0005