• 11.12.2009, 12:05:00
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Bures: Webseite beantwortet alle Fragen rund um den EU-Führerschein

Dubiose Kettenmails zum EU-Führerschein können getrost in den Papierkorb verschoben werden - alle Infos auf www.scheckkartenfuehrerschein.at

Wien (OTS/BMVIT) - Da rund um den EU-Führerschein zahlreiche
Halbwahrheiten, Gerüchte und sogar mit Falschinformationen gespickte
Kettenmails kursieren, hat das Bundesministerium für Verkehr,
Innovation und Technologie gemeinsam mit dem Kuratorium für
Verkehrssicherheit und dem ÖAMTC eine Website installiert, auf der
alle Fragen rund um den Scheckkartenführerschein beantwortet werden:
www.scheckkartenfuehrerschein.at ist ab sofort online. "Die Webseite
ist ein Service für alle Führerscheinbesitzer und bietet umfassende
Informationen zum Scheckkartenführerschein, den möglichen Wechsel auf
die neue Variante und die Gültigkeit des rosa Scheins", erklärt
Verkehrsministerin Doris Bures. "Abgesehen von den praktischen
Vorteilen des einheitlichen EU-Führerscheinmodells durch
internationale Akzeptanz, handliches Format und Fälschungssicherheit
bringen die neuen EU-Vorschriften auch einen wesentlichen Fortschritt
in der Verkehrssicherheit", sagt Dr. Othmar Thann, Direktor des
Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV). "Wem im Heimatland der
Führerschein entzogen wurde, wird sich in Zukunft nicht mehr einfach
in einem anderen EU-Land einen neuen Führerschein besorgen und die
Straßen weiter unsicher machen können." ****

Ab 2013 werden nur noch Führerscheine nach dem einheitlichen
EU-Modell im Scheckkartenformat ausgegeben, die dann insgesamt mehr
als 110 unterschiedliche Ländervarianten ablösen werden. Bereits
jetzt können Führerscheinbesitzer ihren alten rosa Schein durch die
neue, handlichere Variante ersetzen. Das bedeutet vor allem bei
Verkehrskontrollen im Ausland oder beim Anmieten von Fahrzeugen
weniger Probleme durch unleserliche Angaben oder veraltete Fotos.
Neben dem praktischen Format ist auch die Fälschungssicherheit ein
Argument dafür, auf den Scheckkartenführerschein umzusatteln. Der
Umtausch kostet 45,60 Euro und ist in Wien beim Verkehrsamt, in
größeren Städten bei der Bundespolizeibehörde und in den Ländern bei
den Bezirkshauptmannschaften möglich. (Schluss)

Mag. Dolores Omann, Kuratorium für Verkehrssicherheit, Marketing &
Kommunikation, Tel.: 05-77077-1904, E-Mail: [email protected],
www.kfv.at

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Susanna Enk, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]

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