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OTS0218   9. Dez. 2009, 14:54

Kremsfluss als städtisches Erholungsgebiet

Mit Jahresende wird die Gestaltung des Hochwasserschutzes fertig gestellt


Das Flussufer entlang der Krems nimmt Gestalt an.
Mit viel Grün, gemütlichen Plätzen und attraktiven Wegen wird im
Rahmen des Hochwasserschutz-Projekts ein innerstädtischer Freizeit-
und Erholungsraum geschaffen.

Die Gestaltung des Kremsflusses im Rahmen des
Hochwasserschutzprojektes befindet sich in seiner Endphase. Wo jetzt
noch fahles Grau die Landschaft prägt, wird im Frühjahr eine grüne
und blühende Erholungslandschaft das Ufer des Kremsflusses zieren,
Ruhebänke sind bereits aufgestellt und die Grünflächen bepflanzt.
Sobald der Frühling einzieht, werden Spaziergänger und Radfahrer
entlang der Krems einladende Ruheplätze zum Entspannen und Bummeln
vorfinden.

Einzigartiges Projekt in Niederösterreich

Bürgermeisterin Inge Rinke blickt der baldigen Fertigstellung des
Projektes freudig entgegen: "Das Hochwasserschutzprojekt am
Kremsfluss ist eine wichtige Maßnahme, um die Kremserinnen und
Kremser vor großen Flutkatastrophen und Überschwemmungen zu schützen.
Besonders wichtig war uns dabei, dass nicht nur kahle Schutzwände das
Landschaftsbild prägen, sondern dass der Kremsfluss zu einem Ort der
Erholung im Grünen wird." Auch Stadtrat Heinz Stummer freut sich über
die neuen Verkehrswege: "Nun ist es endlich möglich, die Strecke
entlang der Krems zu Fuß oder mit dem Rad in einer erholsamen
Flusslandschaft, weg vom Straßenverkehr, zurückzulegen. Die
Kremserinnen und Kremser profitieren immens von diesen Maßnahmen."
Krems ist die erste niederösterreichische Stadt, die dieses
städteplanerische Projekt rund um den Hochwasserschutz umsetzt.

Das Gestaltungskonzept stammt von Architekt Franz Sam. Er hat am
zirka zwei Kilometer langen Flussabschnitt zwischen
Hafenstraßen-Brücke und Pfannlwehr, ergänzend zu den Schutzbauten,
den Erholungsraum geplant. Beide Ufer werden von Fuß- und Radwegen
gesäumt. Auf- und Abgänge führen zur Straße und zu den so genannten
Aktionsplätzen direkt am Fluss. Diese sind mit überströmungssicherem
Stadtmobiliar ausgestattet. Tribünen und Wasserplätze an einigen
Stellen - etwa nahe der Fahrschule Dolejschi und des Gymnasiums -
laden zum Entspannen ein und können von den Schülern als Pausenplätze
genutzt werden. Auch auf die barrierefreie Ausstattung durch Rampen
wurde großer Wert gelegt.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0218 2009-12-09 14:54 091454 Dez 09 KRM0001 0323



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Tel. 02732/801-223

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