Klagenfurt (OTS) - Es soll ein Land geben - Provinz nennt die Nation den südlichen Ausläufer ihrer selbst -, das ein seltsames Verhältnis zu seiner Landes-, Haus- und Parteibank pflegte. Wann immer es Wahlversprechen, Prestigeprojekte, Phantastereien umzusetzen galt - man wählte die Nummer der Vorstandsetage und wusste die Sache erledigt. Bis der Spaß sein abruptes Ende fand: Swap und Krise und Kellerleichen ... Das Land? Es hatte seine Mehrheit zwei Jahre zuvor zu Geld gemacht und sah sich außer Obligo, wenngleich es 12,4 Prozent am wankenden Imperium hielt. Die Frage der Moral? Blieb unbeantwortet. Wenn man selber pleite ist, ist Hilfe ausgeschlossen, wurden jene nicht müde zu sagen, die zuvor nicht müde wurden, Kärnten budgetär auf Schiene zu orten. Aber egal. Tatsächlich gäbe es (außer dem finanziellen Input) die nicht-monetäre Hilfe: Eine Lockerung des Syndikatsvertrages, der 2007 in das Verkaufswerk hineinverhandelt wurde: Vetorecht bei Teilverkäufen; Klagenfurt als Headquarter für Südosteuropa. Das zu ändern wäre eine Variante. Wenn auch eine nicht ungefährliche. Weil sie den Standort Kärnten torpedieren könnte.
Rückfragehinweis: Neue Kärntner Tageszeitung, Viktringer Ring 28, 9020 Klagenfurt, , Mag. Claudia Grabner, Tel.: 0463/5866-532, E-Mail: claudia.grabner@ktz.at
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09.02.2010 / 14:12:31 / Wirtschaftskammer Österreich
08.02.2010 / 19:45:28 / Kleine Zeitung
08.02.2010 / 19:08:30 / Neues Volksblatt