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OTS0053 / 28.11.2009 / 20:15 / Channel: Politik / Aussender: Kärntner Tageszeitung
Stichworte: Politik / Pressestimmen


"Neue Kärntner Tageszeitung" - KOMMENTAR VON CLAUDIA GRABNER: Wenn man selber pleite ist ... =


   Klagenfurt (OTS) -   Es soll ein Land geben - Provinz nennt die
Nation den südlichen Ausläufer ihrer selbst -, das ein seltsames
Verhältnis zu seiner Landes-, Haus- und Parteibank pflegte. Wann
immer es Wahlversprechen, Prestigeprojekte, Phantastereien umzusetzen
galt - man wählte die Nummer der Vorstandsetage und wusste die Sache
erledigt. Bis der Spaß sein abruptes Ende fand: Swap und Krise und
Kellerleichen ... Das Land? Es hatte seine Mehrheit zwei Jahre zuvor
zu Geld gemacht und sah sich außer Obligo, wenngleich es 12,4 Prozent
am wankenden Imperium hielt. Die Frage der Moral? Blieb
unbeantwortet. Wenn man selber pleite ist, ist Hilfe ausgeschlossen,
wurden jene nicht müde zu sagen, die zuvor nicht müde wurden, Kärnten
budgetär auf Schiene  zu orten. Aber egal. Tatsächlich gäbe es (außer
dem finanziellen Input) die nicht-monetäre Hilfe: Eine Lockerung des
Syndikatsvertrages, der 2007 in das Verkaufswerk hineinverhandelt
wurde: Vetorecht bei Teilverkäufen; Klagenfurt als Headquarter für
Südosteuropa. Das zu ändern wäre eine Variante. Wenn auch eine nicht
ungefährliche. Weil sie den Standort Kärnten torpedieren könnte.
Rückfragehinweis:
   Neue Kärntner Tageszeitung, Viktringer Ring 28, 9020 Klagenfurt, , Mag. Claudia Grabner, Tel.: 0463/5866-532, E-Mail: claudia.grabner@ktz.at
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OTS0053    2009-11-28/20:15
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KTI0001 0196
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